Beim "Smile-Redewettbewerb" in Breitenwang gibt es keine Verlierer

Jugend spricht Klartext

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Alle Nervosität bei den teilnehmenden Jugendlichen ist beim Schlussbild, zusammen mit den Moderatoren und den Bürgermeistern, wie weggeblasen.

Reutte/Breitenwang – Einmal auf einer Bühne vor Publikum die eigene Meinung sagen können – dafür ist seit mittlerweile 20 Jahren der „Smile-Redewettbewerb“ des Jugendzentrum Reutte (JUFF) für Jugendliche aus den Schulen im Bezirk Reutte da.

14 Jugendliche fassten sich vergangene Woche im Veranstaltungszentrum Breitenwang ein Herz und nahmen mit Beiträgen quer durch alle gesellschaftlichen Themen diese Herausforderung an. Die Jury hatte es so auch in diesem Jahr nicht leicht, nach den Vorträgen einen Sieger bzw. eine Siegerin auszuwählen.

Begrüßt von den Moderatoren Michael Hold und Florian Klotz, interessierten sich auch der Reuttener Bürgermeister Luis Oberer und sein Breitenwanger Amtskollege Hanspeter Wagner für die zeitkritischen Vorträge der Jugendlichen. Es gab drei Kategorien – Spontanrede, Sprachrohr und Klassische Rede. Es war erstaunlich, mit welcher Gradlinigkeit und teils professionellem Auftreten die Jugendlichen ihre Themen formulierten.

Spannend und kritisch

 Ein gutes Beispiel dafür war der Beitrag von Lukas Egger, der die Luftverschmutzung und deren Folgen mit der Überschrift artikulierte „Fehlt uns bald die Luft zum Atmen?“ Oder Lea-Marie Hummel, die sich in ihren Vortrag das Thema Tierhaltung/Massentierhaltung – „Tiere hinter Gitter“ über Legebatterien, Schweine- und Kälbermast auseinandersetzte.

Brisante Themen 

Spannend waren auch die Vorträge von Annabelle Poberschnigg, die in den Kategorien „Sprachrohr“ mit dem Thema „Die Marke Ich“, bei dem es um Selbstwertgefühle ging und sich bei der Spontanrede mit „Gesundheit und Sport“ auseinandersetzte.

Dies sollen nur einige Beispiele sein, die an diesem Abend auf die Bühne gebracht wurden. Alles in allem war die Veranstaltung in Breitenwang eine hochinteressante Präsentation, die zeigte, wie sich Jugendliche mit brisanten Themen auseinandersetzen und wie sie dies in den Vorträgen aus ihrer Sicht dem Publikum nahe brachten. Und so war das Endurteil von Jury-Leiterin Alexandra Posch mehr als treffend: „Eigentlich seid ihr alle Sieger!“

ed

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