Konfetti und Konfetti und Hexentanz

Beim Nachtumzug in Hopferau 2012 hielt das leicht nieselige Wetter die Besucher nicht fern. Die "Gluathexhen" zeigten ihre grimmigen Masken.

Trotz Nieselregen ließen sich Maschkerer und Besucher nicht vom nächtlichen Spektakel in Hopferau am vergangenen Freitagabend fernhalten. Vor zehn Jahren hoben die Vereine den Nachtumzug aus der Taufe, der in zweijährigem Turnus heuer zum 5. Mal stattfand. Über 40 Fußgruppen in phantasievollen Kostümen und originell geschmückte Wagen schlängelten sich ab 19.33 Uhr durch den Ort.

Unterstützung bekamen die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder von alemannischen Faschingsgruppen aus Kimratshofen, Äpfingen, Adelegg und Bad Urach, deren große Teilnehmerzahl beeindruckte. Aber auch aus Aitrang, Lengenwang, Höfen/Tirol, Wertach und Rieden hatten sich Masken- und Hästräger eingefunden. Das Prinzenpaar Nina I. und Mathias I. aus Hopferau mit der Prinzengarde grüßte vom großen Wagen, während die Majestäten aus Wertach, Judith I. und Franz-Josef I. im Pick up-Auto, begleitet von der Prinzengarde den Beifall der Zuschauer entgegennahmen. "Aktives Miteinander" Es war mehr als ein heiteres Narrendefilée. Immer wieder mischten sich die Teilnehmer unter die Zuschauer, teils, um ihnen ein oftmals süßes Mitbringsel oder Streicheleinheit zu übermitteln, sie derb mit Konfetti einzureiben oder ultimativ zu einem Hexentanz aufzufordern. Die Hopferauer Vereine zeigten sich als Veranstalter in besonders phantasievollen Kostümen wie die Hippies vom Blumenverein, der Männerchor im Flower-Power-Bus, nicht zu vergessen die Hopferauer Musikkapelle, die den Nachtumzug anführte. „Es ist ein aktives Miteinander“, so Willi Breher, einer der Kommentatoren, die das Zuggeschehen mit launigen Sprüchen begleiteten. Grüne Raupen, wilde Schafe, bunte Kühe und die Raupe Nimmersatt hatten sich im Zug mit eingefunden und marschierten zielstrebig zusammen mit den Sieben Zwergen, Hello Kitty oder Pustefix-Seifenblasen zum Festzelt am Feuerwehrhaus, wo die Polarfete zum Weiterfeiern einlud. Leider nicht jeder der jungen Besucher konnte nach Auskunft der Polizei damit vernünftig umgehen.

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