Konkrete Pläne

Der neue Pavillon für Füssen Tourismus und Marketing in Hopfen schreitet voran. Genaue Pläne des neuen Gebäudes hat jetzt der Bauausschuss des Stadtrats begutachtet. Während Bürgermeister Paul Iacob vor allem die Sparsamkeit des Projekts lobte, gab es von mehreren Räten Kritik an den Plänen des Gebäudes.

„Wir haben versucht, den Platz bestmöglich auszunutzen“, erklärte Armin Angeringer vom Stadtbauamt. Das Fleckchen Erde am Hopfensee ist nämlich kein idealer Baugrund, vor allem die winkelige Form machte Schwierigkeiten. Neben besseren Räumen für FTM soll das Häuschen auch eine öffentliche Toilette beherbergen und damit ein weiteres Hopfener Problem lösen. Durch einen gemeinsamen Eingang betritt der Bürger den Pavillon, gelangt links zum Tourismusbüro und rechts zur Toilette. Zu verschlossen wirke Stadtrat Franz Nagel (CSU) der Entwurf, „man muss richtig reinfallen“, bemängelte er. Als potthässlich bezeichnete Stadtrat Dr. Martin Metzger (Bürger für Füssen) das Gebäude. Von den waagerechten Fassadenbrettern riet Stadtrat Magnus Peresson (UBL) ab, denn „die sehen nach fünf Jahren aus wie Sau“. Das gesparte Geld solle man lieber in Maßnahmen investieren, die den Pavillon offener und freundlicher gestalten, griff der Architekt den Vorschlag seines Berufskollegen Nagel auf. Neue Parkplätze Weiters legten die Räte fest, dass an der Uferstraße zwei bis drei Parkplätze speziell für den FTM-Pavillon ausgewiesen werden, mindestens einer davon soll ein Behindertenparkplatz werden. Die derzeitigen Parkplätze in dem Bereich dürfen auch Besucher des Café Seaside benutzen. Der neue Besitzer des Gebäudes, das das Café beherbergt und früher auch das Tourismusbüro, will das Gebäude erweitern und um gut zwei Meter erhöhen. Das soll er nach dem Willen der Ausschussmitglieder auch dürfen.

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