Künstler Peter Jente stellt 30 Aquarelle und Ölbilder bei Raumausstatter aus

Tauwetter in der Wohnkultur

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In Füssen präsent: Peter Jente eröffnet bei „Stiegler Wohnkultur“ seine jüngste Ausstellung „Tauwetter“.

Füssen – Der Künstler Peter Jente stellt derzeit 30 seiner Aquarelle und Ölbilder in den Geschäftsräumen von „Stiegler Wohnkultur“ in Füssen aus. Unter dem Titel „Tauwetter“ sind einige Motive zu sehen, die bekannte Orte in und um Füssen darstellen.

Peter Jente hatte vor seiner aktuellen Ausstellung in den Geschäftsräumen von „Stiegler Wohnkultur“ ganz schön viel zu tun. Der Maler musste rechtzeitig für die Vernissage, die mit ungefähr 30 Gästen feierlich über die Bühne ging, einige Gemälde fertigstellen. Außerdem suchte er das Geschäft von Stefan Mayer auch einige Male vor seiner Ausstellung „Tauwetter“ auf, um zu sehen, „wo ich hier ein Bild ausstellen kann“.

Am Ende hatte aber alles pünktlich geklappt. So hängen oder stehen zurzeit etwa 30 Aquarelle und Ölbilder von Jente in dem Einrichtungshaus, das mit der Ausstellungseröffnung auch seinen 17. Geburtstag feierte, wie Mayer bekanntgab. Ähnlich wie die Natur bei einem „Tauwetter“ präsentiert sich nach einem monatelangen Umbau auch „Stiegler Wohnkultur“ verändert. Während man damit laut Mayer „den richtigen Weg eingeschlagen“ habe, „schöner wohnen“ vorzustellen, biete „Tauwetter“ zudem „ein anderes Gefühl von Ausstellen“.

Das passe nach Meinung von Silvia Skelac „gut zusammen“. Skelac hielt eine kurze Laudatio auf den Künstler, dessen „jahrelanges Wirken in den Kunsthallen am Lech“ sie besonders hervorhob. Obwohl er mittlerweile in Lechaschau in Tirol lebt, habe Jente für diese Ausstellung „überall kleinere und größere Werke“ geschaffen, in deren Motiven man viele „bekannte Ecken“ in und um Füssen entdecken könne.

Neue schöpferische Energie 

Bilder, wie „Jesuitergasse im Januar“, „Vor dem Luitpoldplatz“, „Am Lechufer bei den Kunsthallen“, „Das gelbe Haus von Füssen“, „Maximilianplatz“, „Hutergasse“ und das drei Meter mal 60 Zentimeter große Werk „Verschneites Land“ künden viel von Jentes Zeit in der Lechstadt.

Nach einer Art künstlerischer Eiszeit, die er in seinen letzten Monaten in den Kunsthallen möglicherweise erlebt haben könnte, ist „Tauwetter“ ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass Jente in Füssen längst nicht in Vergessenheit geraten ist. Darüber hinaus dokumentiert die Ausstellung, dass der Maler vor allem mit seinen Aquarellen jede Menge neue schöpferische Energie entwickelt hat.

 lex

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