"700 Millionen für die Spitäler"

Zusammen mit der Außerferner Landtagsabgeordneten Sonja Ledl-Rossmann trat Landesrat Dr. Bernhard Tilg im Rahmen einer Pressekonferenz vor die Öffentlichkeit. F: Claus

Reutte – Dass die Tiroler „Österreich weit zu den Gesündesten mit der höchsten Lebenserwartung zählen, ist auch darin begründet, dass jährlich 1,8 Milliarden Euro dafür ausgegeben werden“, sagt Dr. Bernhard Tilg, Tiroler Landesrat (Minister) für Soziales und Verkehr bei einem Besuch im Außerfern.

„Das Tiroler Gesundheitswesen zähle zu den besten weltweit“, so Tilg. Hohe Effizienz und tüchtige Mitarbeiter im Gesundheitswesen gäben den Tirolern Sicherheit – und dies vom Dorf bis zur Großstadt. Die Stärkung der Bezirkskrankenhäuser garantiere beste Behandlung in allen Regionen. Mit dem größten Investitionsprogramm in der Geschichte Tirols wurden und werden in den nächsten Jahren für 700 Millionen Euro die Spitäler auf den neuesten Stand der Medizin gebracht. Für das Bezirkskrankenhaus Reutte hatte Dr. Tilg sogar ein Extralob bereit: „Ihr habt ein tolles Krankenhaus mit engagierten Leuten, das für die Außerferner Bevölkerung hervor- ragend sorgt“. Er wies auch auf die grenzüberschreitende Behandlungsmöglichkeit neurologischer Patienten in der Fachklinik Enzensberg in Füssen–Hopfen (Erhöhung von 240.000 auf 300.000) sowie die nach langen Verhandlungen endlich geglückte Kooperation zwischen dem BKH Reutte und dem Krankenhaus Füssen mit dem gemeinsam initiierten Herzkatheter-Messplatz für kardiologische Notfälle in der Lechstadt. Allein hier seien seit der Installierung im November 2012 dreißig Patienten aus dem Außerfern behandelt worden. Weiter sei die Reha-Kompetenz Tirols österreichweit beispielgebend. Insgesamt wurden die letzten fünf Jahre mit einer Investitionssumme von 100 Millionen Euro 470 neue Reha-Betten geschaffen. Zum Thema Verkehr im Außerfern informierte er unter anderem, dass die Kontrollstelle Musau im vergangenen Jahr insgesamt 800 Stunden in Betrieb war. Dabei wurden 900 Delikte wegen Überladung und 70 Fahrzeuge wegen mangelnder Ladesicherung geahndet. Weiter gab es 580 Anzeigen wegen Überschreitung der Fahrzeiten und 450 Alkoholtests, wobei sieben Fahrer wegen erhöhtem Alkoholpegel aus dem Verkehr gezogen wurden. Insgesamt wurden 250.000 Euro Strafe an Bußgeldern verhängt. ed

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