Landrat Johann Fleschhut zeichnet verdiente Ostallgäuer aus

Sieben Einzelpersonen und drei Teams wurde das Ehrenzeichen des Landkreis Ostallgäu verliehen. (1. Reihe von rechts) Team AWO KV Ostallgäu, Genoveva und Günter Bartsch (Team Alpenverein), Helmar Schreiter, Team Moschee Marktoberdorf, Hubert Müller (5. v. links), Josef Mörz, Peter Nasemann und Georg Wohlhüter zusammen mit Landrat Johann Fleschhut (6. v. links). Auf dem Foto fehlt Geoffrey Cheeseman und Hedwig Langhof. Foto: Claus

Hohenschwangau –Im Foyer des „Museum der Bayerischen Könige" wurden 31 Einzelpersonen und drei Teams für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. So erhielten die Ehrenamtlichen unter anderem das Ehrenzeichen des Landkreises Ostallgäu und des bayerischen Ministerpräsidenten. 

Für Landrat Johann Fleschhut war dieser Personenkreis zumindest für diesen Tag „auf königlicher Ebene". Der Abend solle auch eine Motivation sein, um andere für das Ehrenamt zu begeistern. „Das Ostallgäu strotzt vor ehrenamtlicher Kraft und bei einem Generalstreik dieser Personen müssten wir so manche Institution schließen" betonte Fleschhut. Dass bei dieser Veranstaltung Tätigkeit, Umfang, Beispiel oder Tragweite für den gesamten Landkreis besonders herausragend ist, stehe außer Zweifel. Alle Geehrten erhielten auch die neue „KönigsCard - im Ehrenamt", die, wie die touristische KönigsCard, seinem Besitzer zahlreiche Vergünstigungen beschert, etwa bei Ausflugs- und Kultureinrichtungen.

Das Ehrenzeichen, das der Landkreis Ostallgäu selbst zu vergeben hat, ist in erster Linie gedacht für Menschen, die sich in „herausragender Form ehrenamtlich betätigen“. Die Entscheidung erfolgt durch den Ausschuss Kultur, Sport, Ehrenamt des Kreises, nachdem eine öffentliche Ausschreibung mit der Bitte um Einreichung von Vorschlägen erfolgt ist. Es wird alle zwei Jahre an je zehn Bürger vergeben.

Die meisten Preisträger sind im sozialen Bereich aktiv. So etwa Hedwig Langhof aus Seeg, die sich in kirchlichen Organisationen sowie im katholischen Frauenbund engagiert, oder die Arbeiterwohlfahrt in Füssen, die als Team geehrt wurde. Aber auch Ehrenamtsarbeit in anderen Bereichen war dem Kreis eine Auszeichnung wert. So tat sich der Pfrontener Hauptschullehrer Josef Mörz unter anderem im Heimatverein und der Harmonie-

musik Pfronten hervor, und Peter Nasemann aus Hohenschwangau hat sich um die alpine Kultur- und Naturlandschaft verdient gemacht. ed

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