Übung auf dem Breitenberg

Bergwacht übt den Ernstfall

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Die Retter üben am Sonntag das Ausgraben eines Verschütteten.

Pfronten – Gemeinsam mit den Kollegen aus Nesselwang, Füssen, Kaufbeuren und der Lawinenhundestaffel Allgäu hat die Bergwacht Pfronten am vergangenen Sonntag eine große Lawinenübung auf dem Breitenberg im sogenannten „Kesselmoos“ absolviert.

Dabei wurden nach Angaben der Pfrontener Bergretter drei Puppen, ausgestattet mit VS-Geräten bzw. RECCO-Reflektoren, vergraben. Ebenfalls wurde eine große Höhle geschaufelt, sodass ein lebendiges Lawinenopfer eingegraben werden konnte. Übungsszenario der Retter war eine fünfköpfige Skitourengruppe, die von der Ostlerhütte Richtung Bergstation abgefahren ist. Dabei wurden vier von einer fiktiven Lawine verschüttet.

Lawinenhund im Einsatz

 Kurz nach Eintreffen aller Bergwachtler wurde sofort ein Lawinenhund über die Lawine geschickt, der das erste Opfer schnell finden konnte. Gleichzeitig wurde das Lawinenfeld mit einem Verschüttetensuchgerät und RECCO abgesucht. Nachdem zwei weitere Opfer gefunden wurden, machte sich ein Sondiertrupp bereit.

Schritt für Schritt wurde das Lawinenfeld systematisch absondiert, wobei die Ostallgäuer Bergretter auch den letzten Verschütteten lokalisieren konnten. Nur durch die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarbereitschaften aus Füssen, Nesselwang und Kaufbeuren und der Unterstützung der Breitenbergbahn Pfronten kann die Bergwacht eine solche Übung organisieren.

Ein Dankeschön der Einsatzkräfte gilt daher auch dem Team des Berghaus Allgäu, das alle Bergwachtler mit einem Mittagessen verpflegt und Räumlichkeiten für die Nachbesprechung zur Verfügung gestellt hat.

kb

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