Peter Nasemann stellt neues Buch über GEOpfad Pfronten-Vils-Grän vor

Neuer Wanderführer

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Der GEOpanoramweg ist beliebt bei Wanderern. Der Füssener Peter Nasemann hat nun einen neuen Wanderführer veröffentlicht.

Reutte/Ostallgäu – Die Entstehung der Berge erleben Wanderer am GEOpfad Pfronten-Vils-Grän hautnah. Ab sofort gibt es auch einen Wanderführer für den Themenweg.

Vils, Grän, Pfronten – um interessierten Wanderern eine Reise in die Entstehungsgeschichte der Berge zu ermöglichen, wurde der GEOpfad Pfronten-Vils-Grän begründet. Dieser ist unterteilt in den Pfrontener Pfad, den Hochgebirgspfad und den Vilser Pfad. Auf insgesamt 23 Stationen entlang der Route wird dem Wanderer die Entstehung der Alpen im Zeitraffer vor Augen geführt.

„Die Pfrontner und Vilser Berge gehören zu den geologisch kompliziertesten überhaupt. Hier wird andererseits aber so vieles anschaulich, was sonst nur schwer nachvollziehbar ist“, ist der mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung betraute Peter Nasemann begeistert. Der Pfad führt durch hochalpines Gelände, daher wurde bewusst auf Infotafeln verzichtet. Stattdessen markiert ein Pfosten mit GEOpfad-Logo die betreffende Station. Bislang wurden die Stellen in einer Broschüre genau erklärt.

 In Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Tannheimer Tal, dem Betreiber der Sonnenbergbahn Füssener Jöchle-Grän und der Breitenbergbahn in Pfronten hat Nasemann jetzt den dazugehörige geologische Wanderführer verfasst und auf den Markt gebracht. Auf 112 Seiten erfährt der Leser, warum „die Berge auf dem Kopf stehen“, wie eine Kalkfabrik funktioniert, wie Gesteine Berge formen und Interessantes über Bergwald und Almen sowie über Wasser, Eis und den Einfluss des Menschen.

Viele Detailfotos

 Das neue Buch ist mit zahlreichen Detailfotos und tollen Panorama-Aufnahmen bebildert. Der wissenschaftliche Teil wurde so geschrieben, dass auch „Leute ohne acht Semester Geologiestudium“ einen leicht verständlichen Einblick in die Entstehung der Bergwelt bekommen. „Atolle, Riffe, Riesenmuscheln oder Wüsten. Das alles sind keine Ankündigungen aus einem Reisekatalog. Hier werden solche Ereignisse lebendig“, schwärmt Autor Peter Nasemann.

kb

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