Lebenslanges Lernen fördern

Michael Kühn (v.l.), ein Bildungsberater des Ostallgäus, stellt Bürgermeister Paul Iacob sein Konzept vor. kk

Ab Mittwoch, 29. Februar, findet jeden letzten Mittwoch im Monat eine Bildungsberatung des Landkreises in Füssen statt. Das hat am kürzlich Bürgermeister Paul Iacob und der Bildungsberater des Landkreises Michael Kühn bekannt gegeben. Bei ihm können Interessierte telefonisch einen Termin vereinbaren. Informationen gibt es dazu unter www.bildung-ostallgaeu.de.

„Bildung geht das ganze Leben und hört nicht nach der Schule auf“, meinte der Rathauschef. Auch deshalb habe sich die Stadtverwaltung dazu bereit erklärt den kleinen Sitzungssaal für die Beratungen zur Verfügung zu stellen, soweit er frei sei. Wenn das mal nicht der Fall sein sollte, werde man Ausweichmöglichkeiten finden. Kühn erläuterte daraufhin, dass seine Beratung jedem im Ostallgäu kostenlos zur Verfügung stehe. Zu seinen Aufgaben gehöre es mit den Betroffenen berufliche Perspektiven zu erarbeiten, die örtlichen Fortbildungsangebote auf den persönlichen Nutzen zu analysieren und Fragen zu beantworten. Weiter sei es sein Ziel in die örtlichen Betriebe zu gehen und sich zu informieren, welche Fachkräfte gesucht werden. Dadurch wolle er nicht nur als Lotse zwischen den Betrieben und seinen Klienten vermitteln, sondern auch das lokale Fortbildungsangebot mitgestalten sowie mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Beratungsstellen kooperieren. Im Idealfall bespreche er in der ersten Sitzung die persönlichen Stärken und Interessen der Teilnehmer, erklärte Kühn. Dafür empfehle er auch das Seminar des Profilpasses. Das koste laut Kühn zwar 89 Euro und muss von den Teilnehmern selbst bezahlt werden, allerdings sei man mit den Bildungsträgern und Unternehmen im Gespräch, dieses zu bezuschussen. Bei Bedarf gebe es dann drei bis vier weitere Beratungen. Insgesamt nehmen pro Jahr etwa 500 Ostallgäuer diesen Service war. Die Beratung sei auch ein Signal an Investoren, dass „wir alles tun, um Fortbildung zu ermöglichen“, so der Rathauschef und hofft zudem den Standort Füssen für das Gewerbe so attraktiver zu gestalten.

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