Ab in die Lüfte

Wettbewerbsleiter Dieter Münchmeyer erklärt den Live-Track, mit dem die Zuschauer im Internet den Flug der Piloten verfolgen können. Foto: Knoll

Die vierten „King Ludwig Open“, die Internationale Deutsche Meisterschaft im Drachenfliegen, haben Organisator Benno Osowski und Wettbewerbsleiter Dieter Münchmeyer zusammen mit den Piloten und geladenen Gästen am Mittwoch an der Tegelbergbahn eröffnet. Dabei stellte Münchmeyer den Live-Track vor, mit dem die Zuschauer im Internet den Flug der Piloten verfolgen können.

Seit einem Jahr tragen die Drachenflieger bei großen Wettkämpfen GPS-Empfänger, so dass die Zuschauer bei den vierten „King Ludwig Open“ unter www.livexc.dhv.de verfolgen können, wo sich die Piloten befinden, wie weit und wie hoch sie fliegen, erklärte Münchmeyer. Das soll den Sport für die Besucher interessanter machen. Denn bisher konnten sie die Drachenflieger zwar beim Starten beobachten, aber dann legen die Piloten im Wettkampf rund 100 Kilometer zurück, bis sie wieder am Ausgangspunkt eintreffen, so dass man bisher auch nicht wusste, „ob sie die Strecke wirklich abgeflogen sind”, so der Wettbewerbsleiter. Dass der Tegelberg die „Wiege“ des Drachenflugsports ist, darauf verwies der stellvertretende Ostallgäuer Landrat Hubert Endhardt in seinem Grußwort. Denn schließlich sei der Pionier Mike Harker am 10. April 1975 vom Tegelberg gestartet und auch schon König Ludwig II. träumte davon, mit einem Fluggerät über den Alpsee zu fliegen. Gute und unfallfreie Wettkämpfe wünschte den 70 Piloten aus acht Nationen auch Schwangaus Bürgermeister Reinhold Sontheimer. Von Donnerstag bis Sonntag werden sie ihre Kräfte in zwei Disziplinen, die sogenannten Flexiblen und Starrflüglern, messen. Zudem findet ein „buntes Rahmenprogramm”, bei freiem Eintritt statt, erklärte Osowski. So gibt es am Donnerstagabend Livemusik und am darauffolgenden Abend veranstaltet die Gemeinde einen Schwangauer Abend.

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