Ab in die Luft

Nur drei Stufen, Kopfeinziehen und Platz nehmen: das erste Flugziel ist Rieden am Forggensee. Foto: cf

Fluggäste aus der ersten Passagiergruppe beim Flugplatzfest am vergangenen Wochenende hatten sich einen Forggensee-Überflug mit der als „Kolbenschüttler“ berüchtigten Antonow gewünscht. Ihnen war die An-2 schon bei deren Ankunft am Freitag am Allgäuer Himmel aufgefallen. Sie war der „Star“ des Fests am Füssener Sportflugplatz.

Der Konstrukteur des heutigen Oldtimers, Oleg Antonow, baute zuvor Segelflieger. So gab es bei der Füssener Veranstaltung durchaus eine Brücke von Pilot zu Pilot, vom 62-jährigen Helmut Kolditz zum 23-jährigen Andreas Becker aus Weißensee, der Deutscher Meister im Drachenfliegen war, jetzt aber ein Segelflugzeug steuert. Wieder am Boden fehlte es den Gästen am Samstag und Sonntag an den gemütlichen Tischen bei herrlichem Sonnenschein an nichts. Unter den ersten Besuchern des rundum gelungenen Flugplatzfestes war Karin Ketterl, die 1. Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Füssener Sportvereine (IFS). Die Gruppe in ihrer Nähe war unentschlossen, ob man sich auf die Segelflieger einzeln verteilen sollte oder gemeinsam an Bord der Antonow geht, deren imposante Daten auf einem Info-Plakat stehen: 1000 PS und Spannweite über 18 Meter. Die An-2 ist aufgrund besonders günstiger Aerodynamik auf extrem kurzen Start- und Landerollstrecken einsatzbereit - wie hier eindrucksvoll gezeigt wurde.

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