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Die CSU Füssen will ihre Kommunikation unter einander verbessern. Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands am vergangenen Dienstagabend stellte daher der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Heinz Hipp, eine Methode vor, wie sich künftig die Füssener Christsozialen besser einbringen sollen. Im Großen und Ganzen sieht der Ortsvorsitzende, Stadtrat Dr. Hans-Martin Beyer, seinen Verband gut aufgestellt und stellte auch den Mangel an jungen Mitgliedern nicht als Problem heraus.

„Das vergangene Jahr stand im Zeichen des Strukturwandels“, blickte Beyer zurück. So war es das erste Jahr nach Zusammenlegung der Ortsverbände Füssen, Hopfen und Weißensee und auch das erste Jahr unter seinem Vorsitz. Um Strukturen ging es dann auch in seinem Bericht. Die Alterstruktur des 144 – davon 111 männliche – Mitglieder umfassenden Ortsverbandes zeigt, dass es den Füssener Christsozialen an jungen Kräften fehlt. Die Hälfte der Mitglieder ist über 60, die 36 bis 60-jährigen bilden die zweitstärkste Gruppe. Beyer zeigte sich stolz auf die aktiven Arbeitskreise, wie die Frauenunion, die Christlich Sozialen Arbeitnehmer oder den außen- und sicherheitspolitischen Arbeitskreis (ASP). Deren Vorsitzende stellten in kurzen Jahresberichten die Aktivitäten ihrer Gruppen heraus, Die Frauenunion etwa hat neben kulturellen und informativen Ausflügen auch bis zu fünfstündige politische Debatten geführt, der ASP kümmert sich um die Familien der in Afghanistan stationierten Soldaten, etwa mit einem Grillfest. Neu sind etwa die Lechsterne, die sich als eingetragener Verein nun intensiv um ein Jugend- und Familien freundliches Füssen kümmern wollen. Dennoch: „Wir haben eine Menge Nachholbedarf, vor allem beim Tourismus“, attestierte Beyer. Ein Anliegen war dem Ortsvorsitzenden, den Informationsfluss zu verbessern, sowohl zwischen Stadtrat und Verwaltung, als auch innerhalb der Partei. „Nicht jeder einzelne Stadtrat kann sich jede Information einzeln bei der Verwaltung einholen“, erklärte er. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, dass es „tragbare Lösungen durch tragbare Mehrheiten“ geben werde, denn die die CSU Fraktion rede konstruktiv mit den anderen Gruppierungen „und sie mit uns“. Ehre für 40 Jahre Damit auch innerhalb des Ortsverbandes Anregungen und Infos besser fließen, will der Fraktionsvorsitzende künftig Themenzettel an die Mitglieder verschicken, auf denen Themen in aller Kürze beschreiben werden. Die Kommunikation mittels dieser Papieren soll über die Ebenen der Mitglieder hoch zu den Arbeitskreisen und wiederum hoch zur Fraktion laufen. Anschließend ehrte der Vorsitzende Rüdiger Bayer für 40 Jahre Mitgliedschaft in der CSU.

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