Mehr Licht in die Auferstehungskirche

Bei Kaffee und Kuchen wurde der neue Anbau, der neben mehr Platz auch Licht ins Haus bringt, gefeiert.

Mit einem Gottesdienst, vor allem aber einem geselligen Nachmittag im erweiterten Gemeindesaal hat die Gemeinde der evangelischen Auferstehungskirche den Abschluss der Bauarbeiten an der Kirche gefeiert. Rund 200.000 Euro haben die Arbeiten gekostet, die nicht nur mehr Licht in den Gemeindesaal lassen, sondern auch für mehr Platz sorgen.

Als die Kirche an der Vils in Pfronten vor über 40 Jahren gebaut wurde, war es das Konzept des Architekten, einen Raum der Einkehr und Besinnung zu schaffen. Deshalb die dunklen Räume, passend zur Zeit in Beton gegossen. Das bereitete den Kirchenmitgliedern in der Folgezeit immer mehr Probleme, seit knapp 20 Jahren auch ein Ärgernis für den Kirchengemeindevorstand. Vor allem die fehlenden Fenster im Gemeindesaal bereiteten Pfarrer Andreas Waßmer Sorgen - eine massive Betonwand versperrte die Aussicht. So war die Kirche eben seinerzeit konzipiert. Wie auch die kleine Teeküche, die zu nicht mehr taugt als eben Tee zu kochen. Dabei treffen sich hier die verschiedensten Gruppen, Mutter und Kind, die Senioren oder die Konfirmanden, die zwischendurch doch auch etwas essen und trinken wollen. Da ergab es sich, dass mit Klaus Stein ein Architekt zur Kirchengemeinde gehört. Er skizzierte einen Entwurf, der dem ursprünglichen Architekten der Kirche vorgelegt, genehmigt und dann auch umgesetzt wurde. Passend zum Spitzgiebeldesign der Kirche wurde der Anbau gestaltet, der den Gemeindesaal um das anderthalbfache vergrößert, dazu entstanden Abstell- und Lagerräume sowie eine großzügige Küche mit Geschirrspüler, Einbauherd und Ablageflächen. Finanziert wurde das zum Großteil über Spenden und Aktionen der Kirchengemeindemitglieder. Die freuten sich dann auch entsprechend, als sie am Sonntag nach dem Gottesdienst erstmals den neuen Anbau benutzen konnten. Und dabei den Ausblick auf den Falkenstein genossen, der ihnen bislang verwehrt war.

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