Entwicklungsminister Müller besichtigt Seeger Asylbewerberheim

Besuch vom Minister

+
Dr. Theo Waigel (v. l.), Stephan Stracke und Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller mit Asylbewerber aus Gambia und Somalia im Gespräch.

Seeg – Über die Situation im Asylbewerberheim an der Hauptstraße informierte sich am Samstag Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU). Dabei ließ er sich vor allem von Seiten des Arbeitskreises Asyl darüber unterrichten, wie das Zusammenleben der gut 40 Asylsuchenden aus sieben verschiedenen Ländern und den Einwohnern funktioniert.

Unter anderem in Anwesenheit des in Seeg lebenden ehemaligen Bundesfinanzministers Dr. Theo Waigel, des heimischen CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke und des Seeger Bürgermeisters Markus Berktold informierte sich Entwicklungsminister Müller über die Gegebenheiten vor Ort.

 Dabei versicherte ihm vor allem der Leiter des Seeger Helferkreises, Tobias Scherbaum, dass es „hier im Großen und Ganzen keine Probleme“ gebe. Schließlich habe die Gemeinde „schnell geschaltet“, nachdem die ersten Asylbewerber im August 2014 in Seeg angekommen waren. Daher habe man gut vorbereitet auch den Bewohnern des Anwesens an der Hauptstraße 22 eine Unterkunft geben können.

 Dort leben zurzeit 14 Flüchtlinge, die seit September vergangenen Jahres unter anderem aus Somalia, Afghanistan und Gambia dort eingetroffen sind.

Dank vom Minister

 Während der Entwicklungsminister der Seeger „Bevölkerung und dem Helferkreis“ dafür seinen „herzlichen Dank“ aussprach, machte er aber zudem deutlich, dass „die Praktiker vor Ort“ sagen müssten, „wo es noch fehlt“.

Darüber hinaus unterstrich er seine Ansicht, dass die Integration der Asylsuchenden erfolgreicher sei, wenn nicht alles, was dieses Thema angeht, „zentral, in den großen Städten“ gemanagt werde. Das dürfte schließlich besonders Seegs Bürgermeister Markus Berktold gern gehört haben, der anlässlich Müllers Besuchs den Wunsch äußerte, „möglichst viele Entscheidungen die Leute vor Ort treffen zu lassen“.

 Außerdem pflichtete Müller seinem Bundestagskollegen und Parteifreund Stephan Stracke bei, der es als „unser Ziel“ bezeichnete, „möglichst viele Asylbewerber in Ausbildung zu bringen“.

lex

Meistgelesene Artikel

1649 Stunden im Einsatz

Reutte – Viel zu tun hatte die Freiwillige Feuerwehr Reutte im vergangenen Jahr. Das wurde bei der Generalversammlung der Wehr im Hotel „Goldener …
1649 Stunden im Einsatz

Eine vorsichtige Kalkulation

Nesselwang – Weniger Einnaben, geringere Schlüsselzuweisungen und gestiegene Kosten: 2017 wird wohl ein nicht so gutes Wirtschaftsjahr für die …
Eine vorsichtige Kalkulation

Arbeiten am Comeback

Füssen – Die Freien Demokraten von der FDP wollen im September zurück in den Bundestag. Der Kemptener Stephan Thomae als erfahrener Kandidat und der …
Arbeiten am Comeback

Kommentare