Horst Schädtler hilft beim Unterhalt des Zerstörers "Mölders"

Ein letzter Dienst

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Nach dem einwöchigen Einsatz auf dem Zerstörer „Mölders“ entert Horst Schädtler für das Erinnerungsfoto den Turm unterhalb der Radarantennen.

Pfronten/Wilhelmshaven – Vom südlichen Ostallgäu nach Wilhelmshaven an der Küste ging es jetzt für Horst Schädtler, Vorsitzender der Pfrontener reservisten- und Veteranenkameradschaft. Dort tat er noch einmal Dienst auf dem Zerstörer „Mölders“.

Fast 35 Jahre hat der Zerstörer „Mölders“ im Einsatzverband der NATO im Atlantik und Mittelmeer Dienst getan und dabei insgesamt 675.054 Seemeilen – das sind 1.250.054 Kilometer – zurückgelegt.

Im Juni 2005 ging er als Museumsschiff endgültig am Kai des Deutschen Marinemuseums in Wilhelmshaven vor Anker und ehemalige Besatzungsmitglieder erhalten in zwei einwöchigen Arbeitseinsätzen pro Jahr das Schiff für die Nachwelt.

Da wird ausdauernd Rost geklopft, gepönt (gestrichen) und geputzt. Natürlich wieder mit dabei war der Obermaat der Reserve Horst Schädtler, Vorsitzender der Pfrontener Reservisten- und Veteranenkameradschaft, der vier Jahre auf der „Mölders“ gefahren ist und der bei dieser Crew wieder die weiteste Anfahrt hatte.

Die Kameradschaft wird gelebt und bei der Einteilung der auszuführenden Arbeiten spielen Dienstgrade überhaupt keine Rolle. Der Einsatz für die „Mölders“ ist für die ehemalige Besatzung ehrenamtlich und jeder Teilnehmer zahlt seine Reisekosten, Übernachtung und Abendverpflegung aus eigener Tasche. Gutes Wetter begünstigte die Renovierungsarbeiten an em Zerstörer und als Lohn nahmen alle Teilnehmer die anerkennenden Worte der Besucher: „Das Schiff sieht ja aus wie neu!“ mit nach Hause.

kb

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