Sabine Stauber aus Kaufbeuren wird neue Pflegedienstleiterin

Stauber übernimmt

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Sabine Stauber (Mitte) pflegt am Krankenhaus eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Stationsleiterinnen wie Sabrina Tragel (rechts) und Michaela Fath.

Füssen – Als neue Pflegedienstleiterin in Nachfolge von Martin Wiedemann am Füssener Krankenhaus stellte sich vergangene Woche Sabine Stauber aus Kaufbeuren vor. Wiedemann übernimmt die Klinikleitung in Füssen,

Nachfolgerin Stauber hat sich nach ihrer Ausbildung als Krankenschwester Schritt für Schritt beruflich weiter qualifiziert. Jetzt freut sie sich am neuen Arbeitsplatz in Füssen auf die Herausforderungen im Management. „In meiner Freizeit steige ich aufs Radl und wir gehen auf Tour“, beantwortet Sabine Stauber die Frage, nach ihren Aktivitäten abseits der der Klinik Füssen, die aktuell 170 Mitarbeiter im Bereich der Pflege beschäftigt. Die Managerin stammt aus Pfronten. 

Sie ist Jahrgang 1966. Stauber hat sich 1989 nach drei harten Ausbildungsjahren über das Zeugnis „als examinierte Schwester“ gefreut. Ihre Berufslaufbahn startete Stauber an der Klinik Kaufbeuren – und sie startete hier durch: Der Weg über die Stationsleitung führte in die verantwortliche Position als Pflegedienstleitung. Das war 2012. 

Mit Mittleren Reife und ihrer Berufserfahrung war die „Tür“ an der Abteilung München der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) für sie offen, um sich schließlich im Bereich Pflegemanagement weiter zu qualifizieren. Im Management in der Pflege steigen die Anforderungen. Notwendig sind daher in jedem Fall Planungs- und Organisationsgeschick. 

Große Verantwortung 

In ihrer Position trägt Sabine Stauber auf einem breiten Feld große Verantwortung: vom Personalwesen bis zur Beschaffung von Material und Inventar, das auf Stationen gebraucht wird. „Das ist oft ein Spagat“, sagt sie. Weil sie aus ihrer praktischen Tätigkeit in Kaufbeuren weiß, wie Pflege und Patient ein gutes Verhältnis eingehen können, ist Stauber selbstverständlich vom Büro aus viel im Haus unterwegs. 

Wird sie gefragt, ob sie „kurz Zeit“ für ein Anliegen habe, dann gehe sie gern auf die Wünsche ein. Den Kontakt zu den Krankenschwestern und -pflegern will sie freundlich, auf die Sache bezogen gestalten. „In meiner Position ist die Vertrauensbasis wichtig, um miteinander professionell zum Wohl unserer Patienten arbeiten zu können.“ 

Wie die neue Pflegedienstleiterin außerdem noch unterstreicht, könne sie kein größeres Haus reizen. Damit hat zum Beispiel München keine Chance, die Managerin aus Füssen abzuwerben.

Chris Friedrich

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