Forstdirektor Gerhard Limmer hört nach 40 Jahren beim AELF auf

Verdienter (Un)Ruhestand

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Der Dienstjubilar Gerhard Limmer (Mitte) zusammen mit Forstdirektor Robert Berchtold (rechts) und seinem Nachfolger Philipp Gloning im Füssener WEZ.

Füssen/Kaufbeuren – „Mit 66 Jahren ist noch lange noch nicht Schluss…“, sang einst Udo Jürgens. Dies gilt in leicht abgewandelter Form auch für Forstdirektor Gerhard Limmer, der in Kürze seinen 65. Geburtstag feiert und nach 40 Jahren beim AELF Kaufbeuren mit Sitz in Füssen in den Ruhestand geht

Zunächst gibt er aber noch für drei Monate Unterricht im Fach Waldwirtschaft. Bei der Überreichung der Dankesurkunde, die er jetzt für 40 Jahre treuen Dienst im Amt von Forstdirektor Robert Berchtold erhielt, verriet Limmer, dass sein eigener Garten und zwei kleine Wäldchen auf seine „verstärkte Pflege“ warten. Darüber hinaus sitzt er für die CSU im Kaufbeurer Stadtrat. 

Dank für Unterstützung 

Limmer, der unter anderem bei verschiedenen Forstämtern von Mindelheim bis Kaufbeuren und seit der Forstreform in Füssen als Amtsleiter tätig war, freut sich nun auf seinen „Un-Ruhestand“ und dankte allen die ihm in der Vergangenheit teamorientiert zur Seite standen. Gerne erinnert er sich an die Schutzwaldkartierung am Anfang seiner Dienstzeit im Oberallgäu, in dessen Verlauf er das Allgäu bis zum letzten Zipfel kennen lernte. 

„Kollege Limmer hat es immer geschafft, in der Nähe seines Heimatortes Kaufbeuren beschäftigt zu sein – auch nach der ‘Zwangsverheiratung’ der Forstämter Kaufbeuren und Füssen“, so Forstdirektor Robert Berchtold im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Kolleginnen und Kollegen im Walderlebniszentrum (WEZ) Füssen. 

Die offizielle Verabschiedung wird in einigen Wochen erfolgen. In diesem Rahmen wurde auch Limmers Nachfolger, Forstrat Philipp Gloning, vorgestellt, der allerdings nur bis 31. März 2016 in Füssen bleiben wird. Anschließend soll er vom endgültigen Nachfolger Limmers, Forstdirektor Simon Östreicher, abgelöst werden.

ed

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