Hebauf auf Burg Ehrenberg

Das Ausstellungsgebäude, der Naturparkshop und die Naturausstellung „grenzüberschreitendes Lecherlebnis“ (links), entsteht derzeit als neues Highlight auf der Klause Ehrenberg. Foto: ed

Reutte – Nach dem Motto „Was lange währt wird endlich gut“ wurde im Rahmen des Ehrenberg-Ensembles in Reutte der Rohbau des neuen Besucherzentrums und die dazu konzipierten Ausstellungsräume des Vereins Naturpark mit einem „Hebauf“ zusammen mit den Handwerkern gefeiert.

Nach einer langen Odyssee in Sachen Naturparkhaus hat diese Einrichtung nun in Symbiose mit dem Besucherzentrum einen angemessenen Platz gefunden. Für Bürgermeister Alois Oberer eine Baumaßnahme mit Synergieeffekt, die die Anlagen auf der Ehrenberger Klause nicht nur vervollständigen, sondern einen ganz neuen Rahmen geben werden. 

Für Annette Kestler, Geschäftsführerin des Naturparks Tiroler Lech, bietet die Naturausstellung ab 2014 eine weitere Gelegenheit, Einheimischen, Gästen und Schulklassen diese einzigartige Naturlandschaft näher zu bringen. Für Heiner Ginther als Obmann des Naturparkvereins war der Anlass ein Freudentag, „auf den wir lange gewartet haben". Das Verständnis für den „Naturpark Lech“, den man im Jahr 2000 „übergestülpt“ bekommen hatte, sei im Laufe der Jahre gewachsen und auf einem gutem Weg. Nicht nur die Tourismusverbände, sondern auch die Bevölkerung stehen mittlerweile hinter dem Projekt. 

Besucherzentrum und Naturausstellung, der umbaute Raum beträgt 1500 m³, teilen sich die Nutzfläche mit 200 Quadratmetern für die Ausstellung und 100 Quadratmetern für das Besucherzentrum mit Infoschalter und Shop. Die Bausumme beträgt 980.000 Euro, und wird über eine 100-prozentige Sonderförderung für das Lechtal zusammen mit dem Tiroler Naturschutzfonds finanziert.

Im Gegenzug verpflichtet sich der Verein „Europäisches Burgenmuseum Ehrenberg“, Betriebs- und Instandhaltungskosten sowie den Ticketverkauf zu übernehmen. Geschäftsführer Armin Walch erwartet sich für die neue Attraktion – die Inbetriebnahme wird im Frühjahr 2014 starten – einen zusätzlichen Besuchermagnet für das gesamte Ehrenberg-Ensemble. Vor allem der Naturpark werde von dem Bau profitieren, meint Walch. ed

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