Bürgermeister erfreut über soliden Haushalt

Solide Finanzen

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Finanziell steht Nesselwang gut da.

Nesselwang – „Das Jahr 2015 ist jetzt endgültig abgeschlossen“, so der Kämmerer des Marktes Nesselwang, Martin Keller. Er stellte jüngst im Gemeinderat die Jahresrechnung für das vergangene Jahr vor.

So konnte er eine Zuführung in Höhe von 1,065 Millionen Euro vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt verrechnen. Dies entspricht einem dicken Plus von 290 Prozent gegenüber dem Ansatz. „Eine erfreuliche Steigerung“, so Martin Keller, gab es bei der Gewerbesteuer und den Beteiligungen an der Einkommenssteuer.

So beliefen sich die gesamten Einnahmen des Verwaltungshaushalts auf 10,8 Millionen Euro (Ansatz 9,4 Millionen Euro). Bei den Ausgaben schlugen vor allem die Sach- und Betriebsausgaben mit einem Plus von mehr als 400.000 Euro gegenüber dem Haushaltsansatz und die hohe Kreisumlage mit rund 1,6 Millionen Euro zu Buche.

 Im Gegenzug fielen aber weniger Zinsausgaben und niedrigere sonstige Kosten an. Seine Schulden kann der Markt Nesselwang seit mehreren Jahren kontinuierlich abbauen. Somit sinkt auch die Zinsbelastung für Darlehen und Kredite. Um knappe 80.000 Euro konnte der Markt Nesselwang seine Schulden auf 9,7 Millionen Euro reduzieren.

Dank an Firmen

 „Dieses Zahlenwerk freut mich. Wir können auf unsere Unternehmen, Betriebe und unsere Bürgerinnen und Bürger stolz sein. Wäre der Markt ein Unternehmen, wäre er ein gesundes Unternehmen“, sagte der Fraktionssprecher der Nesselwanger CSU, Gerhard Straubinger, zu den guten Zahlen. „Ein guter und solider Haushalt ist wichtig“, merkte Bürgermeister Franz Erhart an. „Ohne unsere Betriebe könnten wir das nicht machen“. Keine Zukunftsängste habe er hinsichtlich der kommenden Jahre. „Die großen Geschichten wie Kläranlage und die Sicherstellung der Wasserversorgung sind so gut wie erledigt. Investitionen sind das Salz in der Suppe“, stellte Bürgermeister Erhart fest.

Unverändert bis 2019 bleiben die Gebühren beim Abwasser. Seit der letzten Kalkulation im Jahr 2013 kann der Markt die Gebühr bei 2,75 Euro pro Kubikmeter Abwasser stabil halten. Hauptamtsleiter Helmut Straubinger stellte die Zahlen vor, die der Kalkulation zugrunde lagen. 208.000 Kubikmeter werden in der Kläranlage im Nesselwanger Norden im Jahr gereinigt. „Bis 2019 werden wir uns auf etwa 213.000 Kubikmeter pro Jahr wegen unseres Neubaugebiets steigern“, prognostizierte der Hauptamtsleiter. In dem Beitrag sind 20 Cent Investitionsanteil enthalten.

Herbert Hoellisch

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