Keine Bedenken bei Erweiterung des Gasthofes "Zum alten Reichenbach"

Rat gibt grünes Licht

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Die Eigentümer des Landgasthofes „Zum Alten Reichenbach“ wollen anbauen. Der Gemeinderat hat dagegen keine Einwände.

Nesselwang – Die öffentliche Auslegung von zwei geänderten Flächennutzungs- und Bebauungsplänen hat der Gemeinderat kürzlich beschlossen. Diese betreffen Gschwend-Lautergraben und den alten Landgasthof „Zum Alten Reichenbach“.

Architekt Martin Hoffmann vom gleichnamigen Architekturbüro aus Irsee erläuterte den anwesenden Nesselwanger Gemeinderatsmitgliedern die Satzungen, die für einen Flächennutzungs- und Bebauungsplan notwendig sind. Diese betreffen Gschwend- Lautergraben, wo sich das Firmengelände der Firma Thrun befindet. Das Unternehmen hat sich auf den Bau von Edelstahlbehältern für die Nahrungsmittelindustrie spezialisiert. 

Schwieriges Terrain 

In die Satzung und den Bebauungsplan wurden nach einem ersten Vor-Ort-Termin mit Vertretern der verschiedenen Behörden des Landratsamtes deren Einwände und Stellungnahmen eingearbeitet. Das Firmengelände befindet sich zum Teil in einem Wasserschutzgebiet und auf dem Gelände eines ehemaligen Schuttplatzes. 

Sorge um Altlasten 

„Da sind wir schon länger dran“, so Bürgermeister Franz Erhart (CSU), angesprochen auf die Möglichkeit von Altlasten in diesem Bereich. Zudem wird dem Bauwerber eine Bodenuntersuchung von Seiten des Landratsamtes auferlegt werden, um eine mögliche Belastung auszuschließen. Hier folgte seitens des Marktgemeinderates der einstimmige Beschluss zur öffentlichen Auslegung. Ebenso wie beim zweiten Punkt, den Architekt Martin Hofmann vorstellte.

 Dieser war nötig, da die Eigentümer des Landgasthofs „Zum Alten Reichenbach“ einen Anbau an das bestehende Gebäude planen. Mit den Auflagen und Vorschlägen seitens der verschiedenen Behörden erklärte sich der Bauwerber einverstanden, sodass vom Rat keinerlei Einwände kamen und der Beschluss zur Auslegung ebenfalls einstimmig erfolgte.

Herbert Hoellisch

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