Neue Schulden vermieden

Die Sanierung des Klosters St. Mang vor der Landesausstellung 2010 kam teurer als gedacht, trotzdem hat die Stadt in dem Jahr weniger Geld gebraucht als veranschlagt. Das erklärte Kämmerer Helmut Schuster am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss (HFP). Die Verwaltung kam ohne die eingeplante Nettoneuverschuldung aus.

Knapp 26.400.000 Euro hat die Verwaltung in ihrem Haushaltsentwurf für 2010 veranschlagt, beinahe 27.100.000 Euro hat sie tatsächlich ausgegeben. Insbesondere Einsparungen im Verwaltungshaushalt hätten dazu geführt, dass 400.000 Euro mehr als geplant in der Vermögenshaushalt flossen, knapp 5,8 Millionen Euro betrug er. Martin Lochbihler (CSU), der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, war zufrieden mit der Arbeit des Kämmerers, monierte aber die Kosten der Kloster-Sanierung. Die war mit 1,3 Millionen Euro um 200.000 Euro höher ausgefallen als geplant. Teils sei dies nachvollziehbar, denn die völlig veralteten Elektro-Installation verursachte unerwartet hohe Ausgaben. Es habe aber auch Abstimmungsfehler gegeben. „Das ein oder andere hätte besser gestaltet werden können“, gab er an. So seien etwa für die Toiletten-Sanierung gar keine Fließenarbeiten eingeplant gewesen. Bürgermeister Paul Iacob (SPD) gelobte, den Versäumnissen nachzugehen. Nach den jüngsten Umstrukturierungen in der Verwaltung herrsche nun „eine andere Hierarchie“, gab er an. der HFP hieß die Jahresrechnung gut und empfahl dem Stadtrat, der Verwaltung die Entlastung zu erteilen.

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