AWO Füssen-Schwangau unterstützt künftig den Kinderkleidermarkt

Kleidermarkt unter neuem Dach

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Christin Berg (links) übernimmt künftig die Organisation des Kinderkleidermarktes in Füssen. Sie freut sich mit AWO-Vorsitzender Brigitte Protschka auf die künftige Zusammenarbeit bei der Organisation des Marktes.

Füssen – Den Kleidermarkt für Kinder wird es auch in Zukunft geben: Einstimmig hat sich der AWO-Vorstand vergangene Woche darauf verständigt, den Kindermarkt künftig unter dem Dach der AWO Füssen-Schwangau stattfinden zu lassen.

Der Entscheidung voraus gegangen war eine Anfrage von Christin Berg, die den Kleidermarkt verantwortet. Für verlässliche Rahmenbedingungen des zweimal jährlich stattfindenden Marktes sei es hilfreich, eine gößere Organisation im Hintergrund zu haben, freut sich Berg auf die künftige Unterstützung. 

Im AWO-Vorstand sieht man das Votum als „win-win-Situation“: Der Verein profitiere von einem neuen Angebot, das gut in das Konzept von Einrichtungen für Familien und Kinder passt. Christin Berg hingegen profitiert vom guten Ruf und der Unterstützung des Vereins. Der Kleidermarkt für gebrauchte Kinderkleidung, Sportartikel und Spielsachen ist bereits eine Veranstaltung mit Tradition. Über viele Jahre hat sich Angelika Neckermann mit ihren ehrenamtlichen Helfern mit großem Einsatz um die Organisation gekümmert. 

Ganz im Stillen sei hier großartige Arbeit geleistet worden, stellte AWO-Vorsitzende Brigitte Protschka fest. Dass Neckermann und andere nun an neue Verantwortliche übergeben möchten, sei nachvollziehbar. Berg ist von Neckermann auf der Suche nach einer Nachfolgerin angesprochen worden.

 Sie hat selbst drei Kinder im Alter von acht und neun Jahren sowie viereinhalb Monaten und hat sich deswegen schnell für den Kleidermarkt begeistert. „Ich möchte diese gute Sache weiterführen weil ich weiß, dass es viele Eltern gibt, die keine prall gefüllten Geldbeutel haben und auf das Angebot von gebrauchter Kinderkleidung angewiesen sind“, erklärt Berg. 

Auf der anderen Seite wüssten alle Eltern, wie schnell Babys, Kleinkinder und Jugendliche aus ihrer Kleidung herauswachsen. Vieles kann durchaus von anderen Kindern noch einmal getragen werden. Da gehe es auch um einen sinnvollen Warenkreislauf. Vieles sei einfach zu schade für den Container. Auf der Suche nach Rückhalt ging Berg auf die AWO zu, nachdem sie bereits im AWO- FamilienForum und über ihr Engagement im Elternbeirat des AWO-Kinderhauses „Schatztruhe“ gute Kontakte geknüpft hatte. Künftig hat sie nun aus den Reihen des AWO-Vorstandes mit Kassiererin Ingrid Merz und Schriftführerin Kerstin Haferstein zwei Ansprechpartnerinnen für die finanzielle und organisatorische Abwicklung. 

Aus den Reihen der übrigen Mitglieder hofft sie nun noch auf ein paar Helfern für die „Stammhelferliste“ zu gewinnen. „Manche Helfer hören jetzt auf, weil die eigenen Kinder groß sind“, berichtet sie. Mindestens 30 Ehrenamtliche brauche man aber, um die Veranstaltung mit Anmeldung, Ausführung und Abrechnung des Marktes zu bewältigen.

kb

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