Neue Wählergemeinschaft

Auch eine Internetpräsens hat „Unser Pfronten” bereits. F: privat

In Pfronten wird sich bei der kommenden Gemeinderatswahl eine neue Liste zur Wahl stellen. Die Wählervereinigung „Unser Pfronten“ hat sich kürzlich unter der Führung von Heinz Brodmann gegründet und stellt quasi die Nachfolgeorganisation der Initiatoren um den Bürgerentscheids gegen den Feneberg-Umzug dar.

Dass er eine „Wählergemeinschaft analog der Pfrontner Liste“ gründen möchte, hatte Heinz Brodmann auch im Namen seiner Mitstreiter schon vor einiger Zeit bekannt gegeben. Während die Pfrontner Liste aber als ökologisch angehaucht gelten darf, dreht sich das Bemühen von „Unser Pfronten“ vor allem um die betagteren Mitbürger. „Hauptthema ist weiterhin die Seniorenpolitik“, erklärte Brodmann gegenüber dem KREISBOTEN. Daneben haben Brodmann und Co. vor allem die Nahversorgung im Pfrontener Süden im Blick. „Wir möchten einen Dorfladen realisieren“, gab er an, ähnlich wie das in der Oberallgäuer Gemeinde Lauben bereits geschehen ist. Es gebe außerdem „viele Eltern, die mit dem Busbetrieb unzufrieden sind“, nennt er ein weiteres Thema. Junge ins Boot holen „Ich glaube, dass wir genügend Wähler finden“, erklärte er. Er sei dran, mehr Junge ins Boot zu holen. Das sei wichtig, denn „der Gemeinderat ist überaltert“, klagt Brodmann. Selbst bei Gemeinderatswahlen kandidieren will der Pensionär entsprechend „auf keinen Fall“. Bei seiner jüngsten Sitzung hat sich die Führungsriege von „Unser Pfronten“ neu aufgestellt. Erster Vorsitzender und Delegierter für Soziales ist demnach Heinz Brodmann, sein Stellvertreter und Erster Schriftführer ist Matthäus Haf. Die zweite Schriftführerin heißt Helma Kaspareth. Kassier und Delegierter für die Nahversorgung Unterpfarr ist Hubert Haf, Beisitzerin und für besondere Aufgaben zuständig sind Katharina Jörns sowie Hermann Moller. Kassenprüfer ist Dieter Jörns.

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