Der Sonthofener Stefan Fischer präsentiert in Pfronten seine Kunstwerke

Das Beste aus zehn Jahren

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Wasser als künstlerische Inspiration: Stefan Fischer zeigt in der „Galerie Vincent“ seine Vorliebe zum nassen Element.

Pfronten – Für Wasser hat er ein ganz besonderes Faible. Schließlich ist „Water´s Art“, mit der Stefan Fischer seit Kurzem zum ersten Mal künstlerisch in der „Galerie Vincent“ in Steinach vertreten ist, nicht die erste Ausstellung, in der der Kunstfotograf das nasse Element zum Thema gemacht hat.

Nach zahlreichen Expositionen, in denen seine Fotos unter anderem in Berlin, Zürich, Dortmund, Bregenz, Lindau und Kempten zu sehen waren, präsentiert der in Sonthofen (Oberallgäu) lebende Künstler nun noch bis kommenden Sonntag, 15. Februar, im Ostallgäu seine „besten Werke aus den vergangenen zehn Jahren“, wie es im Untertitel von „Water´s Art“ heißt. 

Ein völlig Unbekannter ist Fischer allerdings auch in Pfronten bisher nicht gewesen, hatte er doch vor etwa fünf Monaten bereits an „Vincents Atelier-Route“ teilgenommen, wo er einen Teil seines insgesamt rund 6200 Fotografien umfassenden Werkes zum Thema Wasser unter dem Titel „Water dimensions“ im „Gasthof Aggenstein“ ausgestellt hatte. 

Und während darunter vielleicht auch schon das ein oder andere Bild von „Water’s Art“ mit dabei war, sind jetzt 31 farbige und schwarz-weiße Fotos in Lioba Babels Galerie zu sehen, die Fischers besondere Vorliebe für das Wasser und dessen Strukturen dokumentieren. 

Faszinierende Effekte „Alles Momentaufnahmen“, wie Lioba Babel in seiner Galerie zu Beginn der Vernissage den ungefähr 40 gekommenen Besuchern erklärte, veranschaulichen die Bilder in faszinierender Weise vom Wasser hervorgerufene Effekte, wie unterschiedliche Schattierungen und Spiegelungen. Fischers Hauptanliegen sei dabei, den „Charakter einer Fotografie auszuarbeiten“, betonte Lioba Babel weiter. 

Künstler Stefan Fischer selbst unterstrich darüber hinaus nicht zuletzt mit einer etwa zehn Minuten langen Videoproduktion, dass er in erster Linie ästhetische Absichten verfolge, wie sie beispielsweise in „Zebras in black“, „Black gold“, „Forest painting“ und „Skyline – lines between sky & water“ sichtbar sind. Besonders große „künstlerische Freiheit“ habe er sich speziell bei dieser Ausstellung zudem bei zwei unter dem Titel „Sky of streams“ firmierenden Fotos genommen, die er verkehrt herum aufgehängt hat, weshalb auf ihnen ein Himmel aus Wasser abgebildet zu sein scheint – ganz nach dem Motto: „Alles fließt.“ 

Mit „Just the reflection of a natural forest“, das eines „meiner neuesten Bilder“ ist, so Fischer, habe er jedoch auch ganz bewusst eine Art „politisches Statement“ abgeben wollen, das die rücksichtslose Zerstörung der Natur durch die Menschen anprangert.

lex

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