Nummer eins von sieben steht

Hoch damit: Mit einer riesigen Krone wurde kürzlich Richtfest beim Projekt „Wohnen im Park“ gefeiert. Foto: lex

Erst kam der Abriss, und jetzt kommt der Aufbau sichtbar in Gang. Nachdem vor rund einem Jahr mit dem Abbruch des Hallenbades an der Feistlestraße begonnen wurde, fand am vergangenen Freitag das Richtfest für das erste Gebäude im Rahmen des Großprojekts „Wohnen im Park“ statt. Und darüber freute sich nicht nur Bauunternehmer Hubert Schmid, der im Beisein zahlreicher Gäste die Hebauf-Feier als einen „ersten Meilenstein“ der umfangreichen Arbeiten bezeichnete. Sieben weitere Wohngebäude sollen folgen.

Seine Freude über die zügigen Fortschritte bei dem „guten Baugeschäft“ der Stadt mit der Firma „Hubert Schmid“ drückte auch Füssens Bürgermeister Paul Iacob am Rande der Feier aus. Und während er sich so einmal „mehr als zufrieden“ darüber äußerte, „dass das Projekt so schnell über die Bühne“ gehe, betonte er die große Wichtigkeit, „weiteren Wohnraum für Füssen zu schaffen.“ Immerhin sei die Bevölkerungszahl der Stadt in der jüngeren Vergangenheit, zwar auch nicht dramatisch, aber doch stetig angewachsen, so dass man dringend Wohnraum brauche. Und das nicht nur für jüngere Familien mit Kindern, die Füssens Bürgermeister gerne in verschiedene der 80 Eigentumswohnungen, die bis Ende 2013 entstehen sollen, einziehen sehen würde. Mit den Worten „ich freue mich auch über jeden, der in Füssen seinen Lebensabend verbringen will“, unterstrich Iacob, dass er dem Zuzug von Senioren gegenüber ebenfalls positiv eingestellt sei. 30 Wohnungen verkauft Etwa acht Monate nach der Grundsteinlegung zu „Wohnen im Park“ zogen Olaf Bormann und seine Zimmererkollegen schließlich eine riesige Richtkrone am ersten Wohngebäude entlang nach oben, von dem herab der Vorarbeiter der Firma „Hubert Schmid“ den ungefähr 50 Festgästen zuvor „ein dreifach kräftiges hoch, hoch, hoch“ zugerufen hatte, bevor er ein Gläschen Wein leerte. Bereits 30 Wohnungen sind nach Auskunft von Hubert Schmid verkauft.

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