Optimaler Standort

Gemeinsam mit einigen Jugendlichen vollzogen Reuttes erster und zweiter Bürgermeister Alois Oberer und Dietmar Koler (Mitte) sowie Architekt Armin Walch und Florian Jordan (links) von der bauausführenden Firma Storff-Strabag den ersten Spatenstich. Foto: gau

Mit einem symbolischen Spatenstich aller Projektbeteiligten haben vergangene Woche die Arbeiten für den neuen Funpark am Jugendzentrum in Reutte begonnen. Innerhalb der kommenden acht Wochen soll hier ein Eldorado für Skater und Biker entstehen, die Reuttener Kommunalbetriebe werden den Park betreiben.

Nachdem der alte Skaterpark zwischen Erlebnisbad und McDonalds abgerissen worden war, sah sich die Gemeinde mit dem Problem konfrontiert. „Es war klar“, so Bürgermeister Alois Oberer beim Spatenstich, „dass wir wieder einen neuen Skaterpark bauen mussten“. Problematisch sei einzig der Standort gewesen, nun habe man hier neben dem Jugendzentrum und unweit des Schulzentrums einen idealen, vor allem zentrumsnahen Standort gefunden. Gemeinsam mit rund 50 Jugendlichen sei dann dieser Funpark mit seinen Elementen erarbeitet worden, so Oberer. Nutzen werden die rund 3,50 Meter hohen Elemente, wobei es bis 1,8 Meter in die Tiefe und rund 1,70 Meter in die Höhe geht, vor allem Skater und Biker. Es sei eine elegante Lösung, so Oberer, nachdem man den Park vom Jugendzentrum aus beaufsichtigen könne. Bauen wird den Park neben der Firma Storf, die vor allem für die Erdarbeiten und das Betonieren zuständig ist, die Firma CampRamps aus Stolberg, die die einzelnen Elemente entwickelt hat. Finanzieren wird den Park die Gemeinde Reutte über die Reuttener Kommunalbetriebe RKB, wobei bereits 20 Prozent der 150.000 Euro aus Fördermitteln des Landes Tirol bereitstehen. Weiterhin wolle man den Park über Sponsoren finanzieren, so hätten bereits die Firmen Storf und Strabag, die Sparkasse und das Architekturbüro Walch ihre Unterstützung signalisiert, so Oberer. Die Investition in den Funpark sei eine Investition in die Jugend, erklärte Bürgermeister Oberer weiter und damit eine Investition in die Zukunft. Einen vergleichbaren Funpark gebe es erst in Ulm oder Innsbruck wieder, erläuterte Daniel Dreßen von der Firma CampRamps, der sich für die Planung der Reuttener Anlage verantwortlich zeigt.

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