Pfronten macht mobil

Pünktlich um 9.50 Uhr haben sich die beiden Busse wieder am Bahnhof Pfronten Ried. 50 Minuten brauchen beide Linien, die seit dem vergangenen Samstag das gesamte Ortsgebiet miteinander verbinden. Am Bahnhof in Ried übergaben Bürgermeister Beppo Zeislmeier sowie der Geschäftsführer der beteiligten Busunternehmen Regionalverkehr Allgäu GmbH Klaus von Petersdorff und der Betriebsleiter der RBA, Peter Gerke, den neuen Ortsbus-Dienst.

Erstmals verbinden die beiden neuen Linien das gesamte Gemeindegebiet mit seinen 13 Dörfern, die Seitentäler der Vils und Ach, die touristischen Einrichtungen am Alpenbad, die Eishalle, den Kurpark, die Breitenbergbahn sowie die drei Skigebiete miteinander. Jeweils zur vollen Stunde werden fünf Busse pro Tag die beiden Linien Richtung Süden bzw. Norden am Bahnhof Pfronten Ried bedienen um die insgesamt 33 Haltestellen im gesamten Ortsgebiet anzufahren und treffen sich nach 50 Minuten wieder am zentralen Bahnhof. Im Winter kommt eine Mittagsrunde für die Skifahrer dazu. Im Sommer sind die Busse mit Radträgern ausgerüstet, so Christiane Jentsch, Betriebsleiterin der RVA in Füssen. Während im Sommer der Tälerbus ins Tannheimer Tal fährt, verkehrt der Bus im Winter bis zur Landesgrenze. So können ihn Rodler benutzen, die vom Breitenberg ins Achtal abgefahren sind, um zur Talstation zurückzukommen. Erweiterbar ist das Angebot auch, so denke man über einen Nachtschwärmerbus nach, so Jan Schubert, Tourismusdirektor von Pfronten. Für Pfrontener Gäste ist das Angebot mit der Gästekarte „PfrontenCard“ kostenlos, ebenso wie die Benutzung der regionalen Buslinien zwischen Nesselwang, Füssen und Schwangau. Pfrontener können das Busangebot mit einer Jahresbürgerkarte günstig nützen. Bereits zum Start standen viele Gäste und Pfrontener bereit, um den neuen Service, der am Starttag kostenlos genutzt werden konnte, zu testen. Bonus von Händlern Damit verbunden hatte der örtliche Einzelhandel für jeden Fahrgast einen Gutschein, mit dem beim Einkauf in einem der Pfrontener Geschäfte die doppelte Anzahl an Weihnachtssternen ausgehändigt wurde. Wie in den Vorjahren auch gab es wieder die Aktion Weihnachtsterne, mit der ein besonderer Anreiz für den Einkauf vor Ort geschaffen werden soll.

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