Räte genehmigen Fahnenmaste

Werbung vereinheitlichen

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Zwei Werbebanner sollen an die Fassade der Tourist Info kommen. Auch ein Fahnenmast könnte hier aufgestellt werden.

Füssen – Einheitlich für Veranstaltungen zu werben, das war der Hintergedanken von Dr. Anni Derday (FW), als sie ihren Antrag für Fahnenmasten in Bauausschuss vorgestellt hat.

Denn zurzeit herrsche ein „Wildwuchs an Werbung“ in der Innenstadt. Das sei „nicht unbedingt edel und schön“, so Derday. Das sahen wohl auch ihre Stadtratskollegen so, die einstimmig den Antrag zustimmten. 

Doch so einfach ein paar Masten in der Reichenstraße aufzustellen, das geht nicht. Das Landesamt für Denkmalpflege habe sich laut Bauamtsleiter Armin Angeringer die Situation angeschaut und die Anzahl der Masten reduziert. Da sie unter die genehmigungspflichtigen Maßnahmen fallen, müsse man außerdem erst eine Ausnahme für öffentliche Veranstaltung in die Satzung einarbeiten. 

An sich sollen die Masten sechs Meter lang sein und maximal 70 Zentimeter breite Fahnen tragen, so Angeringer. Über das Jahr verteilt könnten sie maximal 17 Tage stehen. Beim Aufstellen sei zudem „ein gewisser finanzieller Aufwand notwendig“, sagte der Bauamtsleiter. 

Für das Fundament der Fahnen müsste die Stadt 1000 Euro pro Mast aufbringen, was beispielsweise in der Reichenstraße anfallen würde. Billiger werde es in der Inneren Kemptener Straße, da dort keine Bauarbeiten nötig seien. An der Tourist Information könnte die Stadt zudem zwei Banner an der Hausfassade anbringen. 

Doch alle Veranstaltungen sollen damit nicht beworben werden. Nur die prägende Leitveranstaltungen wie beispielsweise das „Festival vielsaitig“ oder „Füssen goes Jazz“, erklärte Derday. Dafür sprach sich auch der Bauausschuss einstimmig aus. Er beauftragt die Stadtverwaltung dieses Vorhaben weiter zu führen und spätestens 2016 umzusetzen.

Dann sollen zwischen fünf bis acht Fahnenmasten in der Kemptener Straße, am Hotel Sonne und an der Tourist Info aufgestellt sowie zwei Banner angebracht werden.

Katharina Knoll

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