Projekt zügig umgesetzt

Pfarrer Franz Reiner weiht die neuen Räume. Foto: privat

Nach etwas mehr als sieben Monaten Bauzeit war es soweit: Die Wertacher Kindertagesstätte St. Ulrich wurde – frisch renoviert und umgebaut – feierlich eingeweiht. Viele Eltern und Großeltern kamen zum Tag der offenen Tür, um sich die neuen Räumlichkeiten anzusehen. Viele waren begeistert: „Es ist super geworden“, lobte zum Beispiel Simone Speiser, deren Tochter Laura in den neu gestalteten Kindergarten geht.

Das Gebäude ist nicht nur renoviert und energetisch auf Vordermann gebracht worden, sondern wurde auch um eine Krippe erweitert. Die Kosten lagen laut Bürgermeister Eberhard Jehle bei unter einer Million Euro, wobei es Förderungen aus drei verschiedenen Töpfen gab. So beläuft sich der Eigenanteil der Gemeinde auf rund 300.000 Euro. Der Bürgermeister dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und die zügige Umsetzung des Projekts. Besonders der Kindergartenleiterin Christine Raji, die viele Stunden ihrer Freizeit geopfert habe und den Eltern, die beim Reinigen und Aus- und Einräumen geholfen hätten, zollte Jehle Anerkennung. Architektin Dorothea Babel-Ramp berichtete vom Ablauf der Bauarbeiten: Es sei von Anfang an klar gewesen, dass man die neue Krippe in das bestehende Gebäude integrieren wollte. Weil im Dachboden viel ungenutzter Platz war, habe man sich entschieden, diesen auszubauen. Dazu musste der Dachstuhl erneuert werden, was sich als gar nicht so einfach erwies: Durch den Dauerregen im Mai sei es hier zu Verzögerungen gekommen. Doch schließlich wurde doch noch alles rechtzeitig fertig: Eine Lüftungsanlage sorgt jetzt für frische Luft, ein Brandschutzkonzept gewährleistet die Sicherheit und energetisch ist das Haus, das 1975 gebaut wurde, laut Babel-Ramp auf dem Stand eines Neubaus. In freundlichem Gelb gehalten soll die Kindertagesstätte freundlich und einladend wirken. Zufrieden ist auch Christine Raji. Sie dankte den Wertachern, dass die Kinder während der Bauzeit so freundlich in Pfarrheim und Schule aufgenommen wurden. „Wir haben uns wohl gefühlt. Und die Kinder haben gemerkt: alle helfen zusammen.“ Raji zeigte den Besuchern beim Tag der offenen Tür stolz die neuen Räume. Die Krippe befindet sich im oberen Stockwerk des Gebäudes. Neu sind unter anderem ein Mehrzweckraum, eine Küche und ein Büro für die Mitarbeiter. Die Krippengruppe besteht zurzeit aus zehn Kindern. „Damit sind wir fast voll“, freut sich Raji über die positive Resonanz. Am Festgottesdienst, der der feierlichen Einweihung der Kita voran ging, nahm auch der Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser (CSU) teil. Er musste zwar anschließend weiter auf den nächsten Termin, ließ Bürgermeister Jehle aber gute Wünsche ausrichten: „Möge immer ein guter Geist in diesem Hause herrschen.“

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