Pöllatschlucht bleibt länger gesperrt

Wanderer, die durch die Pöllatschlucht spazieren wollen, müssen sich weiter gedulden. Die Sicherungsarbeiten an den Felswänden dauern länger, als gedacht. Tourist Info Schwangau

Schwangau – Eigentlich sollte die Pöllatschlucht Anfang Juni wieder geöffnet werden. Eigentlich. Doch Regen und Kälte haben die Arbeiten verzögert, wie Bürgermeister Stefan Rinke jetzt dem Kreisboten erklärte. Wann die fertig sein werden, sei deshalb noch nicht abzusehen.

Im Mai vergangenen Jahres hatte ein Felssturz die Gemeinde gezwungen, den Weg durch die Pöllatschlucht zu sperren (der Kreisbote berichtete). Denn die herabstürzenden Felsen hatten ein Steinschlagzaun zwischen dem oberen Einstieg und der Pöllatschlucht stark beschädigt. 

Vor rund zwei Wochen rückten nun Arbeiter der Firma Königl aus Würzburg an. Sie räumten die Steine aus dem beschädigten Netz und ließen es mit dem Hubschrauber abtransportieren. Doch das schlechte Wetter der vergangenen Tage hat die Arbeiten verzögert. Wegen des Regens „mussten die Arbeiten unterbrochen werden“, so Rinke. Trotz aller Gerüchte, die derzeit kursieren, gibt es deshalb „keinen Termin“ für die Eröffnung, stellte der Rathauschef klar. Derzeit seien die Arbeiter dabei die Felsbrocken von den Wegen zu räumen. Anschließend muss das neue Fangnetz eingeflogen und installiert werden. Wann das jedoch sein wird, ist noch unklar. 

Arbeiten werden teurer 

Doch je länger die Arbeiten dauern, desto teurer werden sie für die Gemeinde. Deshalb lasse sich noch nicht sagen, wie tief die Kommune am Ende in die Kasse greifen muss. Aber „wir sind noch im Budget“, meinte Rinke. Insgesamt 160.000 Euro hat der Gemeinderat für die Arbeiten im Haushalt eingestellt. Und „wir beobachten die Entwicklungen”, so Rinke. 


Katharina Knoll

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