Tag der Regionen

Ganz besondere Schätze hebt der Pfrontener Reiner Augsten (links). Der Mineralien- und Steineexperte führt in die Geologie der Alpen ein und zeigt, welche besonderen Gesteine es um Pfronten herum gibt. Foto: gau

„Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“, ein Motto, nach dem man in Pfronten handele, so Bürgermeister Josef Zeislmeier bei der Begrüßung. Zum zwölften Mal hat die Gemeinde zum Tag der Region eingeladen. Um die 100 Anbieter folgten und versammelten sich am Haus des Gastes, im Kurpark und an weiteren Stellen im Ort.

Es war auch ein Erntedanksonntag, als der Tag der Region vor zwölf Jahren ins Leben gerufen worden ist, um die Stärken der Region zu zeigen. Denn da sei man vor allem in Pfronten stark aufgestellt, lobte Zeislmeier die beteiligten Handwerker und Unternehmer, die sich mit ihren Produkten, vom Holzschnitzer über den Steineschleifer bis zu den Lebensmittelanbietern rund um das Haus des Gastes versammelt haben. Herzstück des Tags der Region, damals wie heute, ist der PfAD-Bauernladen in Pfronten, dem ersten Laden, in dem die Bauern der Region ihre Produkte, Fleisch und Obst direkt vermarkteten. Dieses Jahr war erstmalig die Grundschule Pfronten dabei, deren dritte Klassen zu „Energiedetektiven“ erzogen werden, so Alfons Haf, Mitinitiator des Tags der Region. Man konnte sich an diesem Stand informieren, auf wie viele Atomkraftwerke beispielsweise verzichtet werden könnte, würde man sämtliche Stand-By-Schaltungen deaktivieren. Allein alle Computer in Deutschland machen ein Zehntel der Leistung des Atomkraftwerk ISAR 2 bei München aus. Auch konnte man selbst einmal ausprobieren, wie sehr man in die Pedale treten muss, damit ein Wasserkocher einen Liter Wasser zum Kochen bringt. gau

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