Rettung aus der Luft

Großes Interesse bei der Bevölkerung fand das Hangarfest der ARA-Flugrettung verbunden mit einem „Tag der offenen Tür" beim Bezirkskranken- haus in Reutte. Äußerer Anlass hierzu war die Übergabe eines Lastengehänges für den Rettungshubschrauber „RK-2". Dieses System kann künftig im Brand- und Katastrophenfall eingesetzt werden, um Lasten und Feuerlöschkübel zu transportieren.

In seiner Festansprache zog Steffen Lutz, Geschäftsführer der ARA-Flugrettungs GmbH, eine positive Bilanz des seit 2002 zunächst in Höfen und später beim BKH in Reutte stationierten „RK 2". Über Jahre habe sich gezeigt, dass der Hubschrauber dringend benötigt wird, um eine umfassende und lückenlose medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Region sicherzustellen. „Die Berge spielen in der Arbeit der Besatzung eine große Rolle. Das Einsatzgebiet des Hubschraubers zeichnet sich durch eine große geographische Vielfalt aus, die die Piloten, Notärzte und Notfallsanitäter immer wieder vor Herausforderungen stellen", so Lutz. Er dankte neben dem Land Tirol, der Bezirkshauptmannschaft und dem Bezirkskrankenhaus Reutte, dem ÖRK und den Blaulichtorganisationen für deren tägliche Unterstützung. Allein im vergangenen Jahr wurde „RK 2“ zu 725 Einsätzen alarmiert. Zum Vergleich: 2005 flog die Besatzung 619 Einsätze, das ist ein Zuwachs von über 17 Prozent. „RK 2“ unverzichtbare Hilfe Für die Bezirkshauptfrau Katharina Schall ist der aktuelle Standort des Rettungshubschraubers eine optimale Lösung. Der damalige Entschluss, die Sozialräume im „Haus der Gesundheit“ (2007) unterzubringen und den Bau des Hangars zu verwirklichen (2008) und damit ein Ende des Provisoriums in Zelt und Container herbeizuführen, waren die richtigen Entscheidungen. Dies unterstrich auch Bezirksfeuerwehrinspektor Konrad Müller, der die Unterstützung aus der Luft im Katastrophenfall, auch auf lange Sicht, als sehr dringend bezeichnete. Dies habe sich auch beim Hochwasser 2005 gezeigt. Für den Transport von Material und Gerätschaften, aber in erster Linie von verunfallten Personen, sei der Einsatz von „RK 2“ unverzichtbar.

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