SPÖ Reutte tritt mit neuer Liste bei Gemeinderatswahl an

Gesunde Mischung

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Unser Bild zeigt die Mannschaft um die ersten drei auf der Liste der Reuttener Sozialdemokraten: BSc Ramona Triendl (vorne, 2.v.l.), Gottfried Strauss (2.Reihe, 3.v.l.), und Listenführer Helmut Triendl (4.v.l.).

Reutte – Neu formiert mit erfahrenen Betriebsräten und Newcomern hat sich sozusagen „am letzten Drücker“ (Abgabeschluss ist der morgige Donnerstag, 4. Februar) auch die Sozialdemokratie von Reutte für die Gemeinderatswahl im Bezirkshauptort zu Wort gemeldet.

SPÖ-Ortsvorsitzender Willi Lechleitner (Listenplatz 10) stellte eine Gruppe von 38 engagierten Leuten im Hotel Goldener Hirsch vor. Sie wollen „Reutte neu denken“ und sehen sich ganz der Partei verpflichtet. „Grundsätze haben und wissen auf welcher Seite man steht“, ist zur Prämisse erklärt worden.

 Listenführer ist der schon als Ersatzgemeinderat in Sitzungen aufgefallene 55-jährige Postbuslenker und Betriebsrat Helmut Triendl, gefolgt von einem weiteren Betriebsrat, Gottfried Strauss, dem Montageleiter bei der AST. Verwandtschaftliche Bande verknüpfen den Ersten und die Dritte im Bunde.

Prominent besetzte Liste

 Ramona Triendl, die Nichte des Listenführers, ist Prozessbegleiterin bei der VIA-NOVA, einer sozialen Einrichtung und bringt damit viel Kompetenz in dieser Richtung mit. Betriebsrat und Werkzeugmaschineur Stefan Zaggl und Sabrina Anschitz, Ersatzbetriebsrätin folgen auf den Plätzen vier und fünf. Die Nummer sechs im Gespann trägt Steffan Feneberg, der Gewerkschaftsregionalsekretär.

Es folgen: Siegfried Siebenhühner, jetziger Gemeinderat, der Berufskraftfahrer Michael Keller und Ortsvorsitzender Willi Lechleitner. Sie alle wollen im Team mit Geradlinigkeit und Verlässlichkeit Lösungen gemeinsam finden. „Unsere Gemeinderäte aus der Arbeitnehmerpartei bekennen sich dazu, Einfluss auf die überregionale Politik zu nehmen, Grundsätze zu haben und zu wissen auf welcher Seite sie stehen“, formulieren Reuttes Sozialdemokraten die künftige Vorgangsweise.

Keine Wahlempfehlung

 Die bisherigen drei Mandate im Gemeindeparlament zu halten ist das Minimalziel der Mannschaft um Triendl, der seinerseits als Listenführer nicht für das Amt des Bürgermeisters antritt. Obwohl er mit Bürgermeister Luis Oberer „gut kann“, will man von Seiten der „Roten“ dahingehend – noch – keine Wahlempfehlung abgeben. Das könnte sich in den kommenden Wochen bis zur Wahl allerdings noch ändern, Elisabeth Schuster zu favorisieren, scheint aber doch ausgeschlossen. Ihr Bekenntnis zur SPÖ: „Wir sind nicht unabhängig – im Leben ist alles abhängig vom Thema Arbeit.“

niko

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