Viehscheid in Seeg: Almhirten blicken auf tollen Alpsommer zurück

Das Vieh ist zurück

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Nach einem optimalen Alpsommer kehrt das Jungvieh von der Alpe „Beichelstein“ zurück ins Tal. Sammelpunkt ist am Seeger Scheidplatz.

Seeg – Mit dem traditionellen Almabtrieb der Schützen in Seeg ging jetzt ein langer und schöner Alpsommer für das Seeger Jungvieh auf der Alpe „Beichelstein“ zu Ende.

Pünktlich um 13 Uhr am vergangenen Samstagmittag bahnten sich rund 80 Rinder ihren Weg an zahlreichen begeisterten Einheimischen und Gästen in Seeg vorbei in Richtung Scheidplatz. Allen voran schritten Almhirte Berti Hipp und Norbert Baur, die die aufwändig geschmückten Kranz- und Kreuzrinder führten. Mit dabei war natürlich auch Conny Hipp, die Wirtin der Alpe „Beichelstein“.

Der Seeger Schützenverein St. Ulrich hatte – wie in den 38 Jahren zuvor – den Almabtrieb einmal mehr mit Erfolg organisiert. Am Seeger Festplatz angekommen, lenkten die 15 Treiber die Tiere geschickt in die Umzäunung. Ein tolles Bild, so viele Jungtiere an einem Fleck zu sehen. Schnell wurden Kinder von den Eltern auf die Schulter gehievt, damit sie dieses aufregende Spektakel genau verfolgen konnten. Wie der Seeger Almhirte berichtete, sei heuer ein optimaler Almsommer gewesen, bei dem nicht ein Tier zu Schaden gekommen sei.

Mit zünftiger Blasmusik der Harmoniemusik Seeg wurde im Seeger Festzelt bis in die späten Abendstunden gegessen und gefeiert. Es gab unter anderem Kesselfleisch, Weißwürste, Schupfnudeln und andere Leckereien. Für grandiose Stimmung unter den Besuchern hatte dort bereits am Abend zuvor die Band „Alpenmafia“ im Festzelt gesorgt.

kb

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