Sachgerechter Umgang

Das Verhalten von Flüssiggas in Luft, bei Wärme und unter Druck birgt eine Reihe von Unfallgefahren in sich, die besondere Sicherheitsmaßnahmen bei Lagerung, Transport und Verwendung des Flüssiggases erforderlich machen.

Dass man beim Umgang mit Flüssiggas besondere Vorschriften beachten muss, erlernten Rot-Kreuzler aus dem Ober- Ost- und Unterallgäu bei einem Fachlehrgang, welcher im Rot-Kreuz Haus in Pfronten stattfand. Die Teilnehmer lernten die Grundlagen zum sicheren Umgang mit Flüssiggas sowie die Gefahren bei Arbeiten mit flüssiggasbetriebenen Geräten zu nennen und die flüssiggasbetriebenen Geräte ihrer Fachdienstausstattung entsprechend den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz sicher zu betreiben. Angefangen von den DIN-DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. ) Vorschriften, Dichtigkeitsprüfungen bis hin zur Anlagenüberprüfung wurde den Rotkreuzlern neues Wissen vermittelt. Auch dass ein Druckminderer, ein Schlauch, eine Schlauchbruchsicherung und ein Schnellschlussventil spätestens 8 Jahre nach Herstellung zwingend ausgetauscht werden muss und nicht mehr verwendet werden darf wurde den Teilnehmern nahe gelegt. Sicherheit sei nicht nur für sie selber wichtig, sondern auch Betroffene, Patienten und Kameraden dürfe man nicht in Gefahr bringen und deshalb so der Ausbilder des Bezirksverbandes Schwaben Daniel Nittka, habe man auch ein Inbetriebnahmeprotokoll zu führen. Selbstverständlich, so Josef Fink, Ausbilder Technik und Sicherheit , müsse man alle Verbraucher alle zwei Jahre von einer Fachkraft, welche dann auch Prüfbescheinigungen ausstellen muss, überprüfen lassen. Die über 20 Teilnehmer konnten in vier Gruppen aufgeteilt nicht nur das Anschließen und Wechseln von Flüssiggasflaschen trainieren, sondern auch üben, wie man eine Dichtigkeitsprüfung korrekt vornimmt.

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