Erste Komödie auf der Freilichtbühne kommt gut beim Publikum an

Gelungene Premiere

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Jede Menge humoristischer Turbulenzen sind auf der Bühne in Elbigenalp bei den „Geierwally Festspielen“ angesagt.

Elbigenalp – Premiere auf der Freilichtbühne in Elbigenalp: Erstmals seit 22 Jahren, in denen vorwiegend ernste Stücke gespielt wurden, war mit der Uraufführung von „Der Schein trügt“ eine Komödie auf die „Geierwally Freilichtbühne“ zu sehen.

Das Stück der Autoren Thomas Gassner und Bernhard Wolf unter der Regie von Fabian Kametz war – vielleicht mit kleinen Abstrichen – der geglückte Versuch, etwas Neues auf die Bühne zu bringen. In dem Stück vor der Kulisse der beeindruckenden Bernhardstalschlucht ging es um einen Lottoschein, der von der Besitzerin Maria nicht mehr eingelöst werden konnte. Sie war angesichts des Millionengewinns einem Schocktod erlegen.

Um den Gewinn in der kleinsten Gemeinde Österreichs trotzdem zu halten, wurden viele Tricks angewendet und die skurrilsten Gedanken durchgespielt. Moralische Bedenken werden dabei über Bord geworfen und es stellt sich schon bald nur noch die Frage nach der Durchführbarkeit des Schwindels.

Großes Schmierentheater 

Der Lottogesellschaft wird ein ordentliches Schmierentheater aufgetischt und die listigen Dörfler haben mit vereinten Kräften und göttlichem Segen Glück damit, den Schein und damit den Gewinn für das kleine Örtchen im Tiroler Alpenland zu retten. Wie die über zwei Jahrzehnte eindrucksvoll auf die Bühne gebrachten Geschichten mit Laiendarstellern, die keinen Vergleich scheuen brauchen, war auch das „Experiment Komödie“ für das Außerferner Publikum unterhaltsam und der Schlussapplaus war der Lohn für viele Wochen und Monate der Vorbereitung.

Das Stück wird jeweils an den Wochenenden (Freitag/Samstag) im Juli und August aufgeführt. Weitere Informationen unter www.geierwally.at 2017 sollen übrigens wieder die bekannten „Schwabenkinder“ von Claudia Lang-Forcher unter der Regie von Thomas Gassner auf die „Geierwally Freilichtbühne“ kommen.

ed

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