IHK Schwaben zeichnet ihre 20 landesbesten Prüflinge aus

An 20 junge Spitzenfachkräfte und deren Ausbildungsbetriebe konnte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben am 25. November 2008 die Auszeichnungsurkunden für das beste Abschlussergebnis in dem jeweiligen Ausbildungsberuf übergeben. Insgesamt verzeichnet Bayern 143 Landesbeste, die sich gegen ihre Mitstreiter in den Prüfungen durchsetzen konnten.

Erstmals fand die Ehrung der schwäbischen Landesbesten in den Räumen eines Unternehmens statt, das heuer selbst einen Landesbesten stellt: die Lechwerke AG (LEW), einem der größten Ausbildungsbetriebe der Region. Johannes Deschler, ehemaliger Auszubildender bei LEW, setzte sich mit 94,88 von 100 möglichen Punkten als Landesbester im Beruf Elektroniker/-in für Betriebstechnik, Einsatzgebiet: Energieverteilungsanlagen/-netze durch. LEW-Vorstand Ulrich Kühnl beglückwünschte die erfolgreichen Prüflinge: „Sie haben sich ins Zeug gelegt und mit einem exzellenten Abschluss ihre Ausbildung beendet. Ich sehe darin auch eine Bestätigung, dass sich unser Engagement und unsere Investitionen in eine hochwertige Ausbildung lohnen“, sagte Kühnl. „Ganz besonders freue ich mich natürlich darüber, dass einer unserer LEW-Azubis unter den Landesbesten ist.“ Auch Hannelore Leimer, Präsidentin der IHK Schwaben, dankte den Auszubildenden für ihr Engagement und stellte fest: „Zu diesem Ergebnis führt vor allem Leistung.“ Von dieser würden nicht nur die Auszubildenden selbst profitieren, sondern auch die schwäbische Wirtschaft: „Die Wirtschaft braucht hoch qualifizierte Fachkräfte – jedes zweite Unternehmen hat laut unserer Umfrage zur Fachkräftesicherung dieses Thema als Schwerpunkt der kommenden Jahre erkannt“, so Leimer weiter. Um hier Abhilfe zu schaffen, bedürfe es nicht nur der vermehrten Erstausbildung im Beruf, sondern vor allem der gezielten Weiterbildung. „Es wird künftig erst recht immer mehr darauf ankommen, dass jeder Einzelne von uns, auf den Punkt genau das Richtige zum richtigen Zeitpunkt leisten kann“, erklärte Leimer. Um dies zu gewährleisten, steht den 20 Landesbesten neben den zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten des IHK-Bildungshauses auch die Chance offen, finanzielle Unterstützung zur Fortbildung durch die Begabtenförderung zu erhalten. Doch keine hochwertige Ausbildung ist möglich, ohne ein hochwertiges Ausbildungsunternehmen. „Nicht zuletzt Ihr außerordentliches Engagement hat diese Spitzenleistung erst möglich gemacht; Spitzenleistung wird da erbracht, wo auch der Rahmen stimmt“, betonte Leimer und hob damit die Leistung der Unternehmen hervor. Auch für die Zukunft bleibe die hohe Bedeutung der Ausbildung bestehen, denn: „Ausbilden heißt: heute zu investieren in die Leistung von morgen“, so Leimer. kb

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