Mit einem Umzug durch die Füssener Altstadt geht der 64. Bayerische Schützentag zu Ende

Appell an Freiheit und Solidarität

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Zum Ausklang des 64. Bayerischen Schützentages in Schwangau und Füssen versammeln sich die Vereine zur Abschlusskundgebung und Feier im Klosterhof St. Mang.

Füssen – Er habe ihnen beim Empfang einen weiß-blauen Himmel versprochen, erinnerte Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) am Sonntag die versammelten Schützen im Klosterhof.

Und das hielt er auch: Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Vereine in einem farben-prächtigen Umzug durch die Füssener Altstadt zum Abschluss des 64. Bayerischen Schützentages ziehen.

 Der Bayerische Schützentag ist Geschichte. Ein Wochenende lang war das Ostallgäu, waren die Füssener Schützen Botschafter der Bewegung, wie es der 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink in seiner abschließenden Rede formulierte. Sie waren Botschafter eines bodenständigen Schützenwesens, so Kink. Was auch das Festwochenende unterstrichen habe, das nun hinter den Feiernden liege. Aber für dieses eine Wochenende stand Füssen ganz im Zeichen einer jahrhundertealten Kultur, die seinerzeit schon die Einigung Europas vorgelebt habe, so der Schützenmeister weiter. 

Er appellierte an die Schützenkameraden, zusammenzuhelfen und erinnerte an die Libertas Bavariae im Zusammenhang mit Gesetzen und Verordnungen, die die Möglichkeiten der Vereine einschränkten. Waffen seien eben nicht nur Waffen sondern auch Sportgeräte. 

Dass es sich bei den Schützen auch um einen Sport handelt, hatte man zuvor beim Umzug gesehen. Dabei präsentierten sich nicht nur die bayerischen Gau und Schützenbezirke, sondern vor allem die Vereine des Schützengaues. So liefen im Zug durch die Füssener Altstadt auch zahlreiche Schützenköniginnen und Könige mit, besonders der ausrichtenden Verein Füssen zeigte sich in all seiner Pracht.

 Rund zwei Dutzend Gruppen folgten den Standartereitern und der Kutsche mit den Ehrengästen, neben Paul Iacob auch Landesschützenmeister Wolfgang King, Gauschützenmeister Hans-Peter Kristen sowie der Bezirksschützenmeister Karl Schnell. 

Oliver Sommer

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