"Sie werden Spuren hinterlassen"

Mit einem Rucksack in den „viel hinein passt“ verabschiedete Landrat Johann Fleschhut (rechts) den scheidenden Direktor Wolfgang Fischer. Foto: Claus

Großen Bahnhof und viele Lobeshymnen gab es beim Abschied von Oberstudiendirektor Wolfgang Fischer, der sich nach achtjähriger Leitung des Gymnasiums Füssen in den Ruhestand verabschiedete.

In seiner Laudatio charakterisierte sein Stellvertreter, Stundiendirektor Thomas Schauer, den scheidenden Schulleiter als Organisator, Technikfreak und einen Menschen, den sein Beruf als Lehrer und Erzieher trotz mancher frustrierender Erfahrungen positiv ausgefüllt habe. Anspielend auf Fischers Hobby „Fliegen“ sei die gemeinsame Arbeit nicht immer ein „Schönwetterflug“ gewesen. Er, zu dessen Wertekanon Pünktlichkeit, Gründlichkeit, Ehrlichkeit und Mut zur Verantwortung gehörten, habe das Gymnasium Füssen sicher durch manche Turbulenzen geleitet. „Sie waren ein Mann mit festen Grundsätzen und Profil und kein Umfaller und Sie werden Spuren hinterlassen“, stellte Schauer fest. „Seine Vorlieben lagen in den Fächern Mathematik und Physik. Großes Interesse zeigte er im haustechnischen Bereich – vom funktionierenden Lichtschalter über die Lautsprecheranlage bis zum Heizsystem“ beschrieb Füssens Bürgermeister Paul Iacob den „Techniker“ Wolfgang Fischer, der so manche technischen Ausfälle selbst „bereinigte“. Auch das Lehrerkollegium, der Elternbeirat und die Schülermitverantwortung schlossen sich mit kleinen Geschenken den guten Wünschen für die Zeit nun nach dem Schuldienst an. Zuvor hatte Landrat Johann Fleschhut betont, dass die Zusammenarbeit mit Wolfgang Fischer trotz mancher Diskussionen und Differenzen Spaß gemacht habe, als Abschiedsgeschenk hatte er einen „Ostallgäuer Rucksack“ mitgebracht. „Man setzte sich in der Sache auseinander und kam meist zu einem zum Ziel führenden Ergebnis“. Fischer sei stets ein Pädagoge mit Leib und Seele sowie mit Herz und Verstand gewesen.

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