Der Kardiologe Dr. Dritan Keta arbeitet seit Juli in Füssen

Klinik Füssen hat neuen Spezialisten

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Dr. Dritan Keta

Füssen – Die Klinik Füssen hat einen neuen Herz- und Gefäßspezialisten. Der Kardiologe Dr. Dritan Keta leitet seit 1. Juli das Herzkatheterlabor an der Klinik Füssen. Er soll den Ausbau der interventionellen Gefäßmedizin vorantreiben. Das geben jetzt die Kliniken Kaufbeuren-Ostallgäu bekannt.

Chefarzt Dr. Martin Hinterseer freut sich über die Neueinstellung: „Dr. Keta vereint in sich eine unwiderstehliche Mischung aus Südtiroler Charme und einem sehr hohen Anspruch an die Qualität seiner Arbeit. Die Kollegen werden ihn schätzen für seine hohe Kompetenz in Sachen Kardiologie und Gefäßmedizin“, ist Hinterseer überzeugt.

Als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie war Keta zuletzt als leitender Oberarzt in der Altmühltalklinik in Eichstätt tätig. Dort leitete der 44-Jährige ebenfalls das Herzkatheterlabor und war Stellvertreter des Chefarztes für Kardiologie und Angiologie. Der Mediziner soll jetzt das Team um Chefarzt Hinterseer verstärken und neue medizinische Behandlungsmöglichkeiten in Füssen etablieren.

Nach seinem Medizinstudium in Verona und einigen Jahren in Meran, absolvierte Keta eine Ausbildung am Deutschen Herzzentrum in München bei Prof. Schömig.

Zugang über Arm

In den Jahren der Aus- und Weiterbildung und einer weiteren Promotion in Deutschland, erwarb sich Keta eine hohe Expertise in Sachen interventioneller Kardiologie und Angiologie: „Mein Schwerpunkt sind komplexe Koronarinterventionen“, erläutert der gebürtige Albaner.

Ketas Spezialität dabei ist der Zugang zum Herzen über den Arm. Dies habe weniger Komplikationen zur Folge und senke die Sterblichkeit um 15 Prozent, so der Klinikverbund. „Mir ist es vor allen Dingen wichtig, immer das Beste für den jeweiligen Patienten herauszufinden“, so Keta. Weniger sei oft mehr. Pro Jahr hat Keta im Schnitt 800 Herzkathetereingriffe durchgeführt. Dabei seien laut Klinikverbund kaum Komplikationen aufgetreten und die Sterblichkeit lag bei Null.

Aber auch die interventionelle Angiologie gehört zum Behandlungsspektrum des Herz- und Gefäßmediziners. „Die Arteriosklerose ist immer eine Erkrankung des ganzen Körpers. Wer verstopfte Herzkranzgefäße hat, der hat oftmals auch Durchblutungsstörungen in den Beinen und /oder in der Halsschlagader“, erläutert Keta. Auch diese Patienten seien ab sofort in der Klinik Füssen gut aufgehoben.

Denn auch sogenannte karotide oder periphere Durchblutungsstörungen könnten nun in der Klinik Füssen durch das Legen eines Stents mittels Kathetereingriff professionell behandelt werden.

"Tolle Möglichkeiten"

Die Aufgaben, die im Herzzentrum Füssen-Außerfern auf den Mediziner warten, gehörten unter anderen zu den Argumenten, die Keta schließlich überzeugten.

Denn das Herzzentrum Füssen-Außerfern biete ihm laut Klinikverbund zum einen alle Möglichkeiten, das gesamte Spektrum der Kardiologie zu bedienen. Zum anderen reizte ihn die Aufgabe, die interventionelle Gefäßmedizin an der Klinik Füssen zu etablieren. Seine Vision von einem Herz- und Gefäßzentrum in der Klinik Füssen soll in absehbarer Zukunft Wirklichkeit werden. „Füssen hat ein kleines aber sehr feines Herzzentrum mit viel Kompetenz vor Ort und tollen Entwicklungsmöglichkeiten“, so Keta.

Darüber hinaus gab es noch ein paar sogenannte Soft Skills, die Keta für die Stelle in Füssen begeisterten: „Als Südtiroler liebe ich die Berge und die besondere Art der Menschen, die darin leben.“, so Keta. „Kurz und gut: Ich bin hier, weil ich Dr. Hinterseer schätze, weil Füssen schön ist, weil die Berge nah sind, und weil ich um ca.

zwei Fahrtstunden näher an meine Heimatstadt Meran gerückt bin, was auch einen nicht unerheblichen Vorteil ausmacht,“ schmunzelt der Südtiroler. Denn obwohl Keta schon lange in Deutschland lebt und arbeitet, fährt er, wann immer möglich, zu seiner Familie nach Meran. In seiner Freizeit joggt oder radelt Keta gern.

Sein neuer Chef Dr. Martin Hinterseer ist jedenfalls begeistert von seinem neuen leitenden Oberarzt: „Ich freue mich außerordentlich, dass wir mit Dr. Keta einen so kompetenten Kollegen für die Erweiterung unseres medizinischen Spektrums gewinnen konnten und er sich für unsere Klinik und unsere Konzepte entschieden hat“, so Hinterseer.

kb

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