Spatenstich im Falkensteinweg

Gemeinsam vollzogen sie den Spatenstich für die neue Wohnanlage: von links Hansjörg Linder von der Sparkasse Allgäu zusammen mit Peter Diemer, Günther Meyer Senior und Architekt Harald Schädler sowie Bauleiter Peter Jansen. Foto: Sommer

Noch ehe der erste Spatenstich für die neue Appartementanlage am Falkensteinweg getan war, hatten die Käufer zugeschlagen. Acht der zwölf geplanten Wohnungen sind bereits reserviert oder verkauft, konnte Michael Schall von der Sparkasse Allgäu beim Festakt zu der Wohnanlage am Dienstag verkünden. Überhaupt legen Bauherr und Architekt sowie Gemeinde ein hohes Tempo vor.

Noch in guter Erinnerung ist den Pfront‘nern, Nachbarn wie entfernteren Anwohnern, der Großbrand, bei dem das ehemalige Alpenhotel ein Raub der Flammen wurde. Vor allem das alte Holzhaus, Kern des Hotels, habe nicht gelöscht werden können, erzählen sie beim Spatenstich. Anstatt eines Hotels wird an nun dieser Stelle eine Appartementanlage aufgebaut, zwölf Wohnungen mit insgesamt 1000 Quadratmetern Wohnfläche auf vier Etagen und Tiefgarage. Der Entwurf passe sich wunderbar an den geschwungenen Falkensteinweg an, freute sich Günther Meyer Senior, Chef von ECO-Bau, die die Anlage hochzieht. Der Hotelier habe ihm das Anwesen angeboten, erinnert sich Meyer, und er habe zugeschlagen, ohne allerdings zu wissen, was man mit dem Grundstück, auf dem schließlich auch noch die ausgebrannte Hotelruine stand, machen könne. Er habe den Architekten Harald Schädler um einen Entwurf gebeten, heraus kam eine Appartementanlage mit einer recht ungewöhnlichen aber doch gefälligen Optik, die nicht nur bei ECO-Bau sondern auch den Gemeinderat überzeugte. Und auch die künftigen Bewohner, so Michael Schall, zuständig für die Firmenkunden wie ECO bei der Sparkasse. Angesichts der derzeitigen Lage seien Immobilien sehr gefragt, umso mehr, als auch die Kreditzinsen auf einem äußerst günstigen Niveau lägen. Die neue Wohnanlage glänzt aber nicht nur mit günstigen Zinsen sondern auch mit guten Werten, was den Energieverbrauch angeht, erklärte Günther Meyer, diesmal in seiner Eigenschaft als Projektentwickler von ECO-Bau vor Ort. Sie sei effizient und modern, vor allem aber bezahlbar für die Bewohner, denen sie einen unverbaubaren Blick auf den Ort und Berge offeriert. Auf mehr als drei Millionen Euro beziffert Meyer die Bausumme für das mit Pelletheizung befeuerte Haus mit Passiv-Standard, die Fassade aus Holz und Glas soll zusätzlich noch den Bau in die Landschaft einfügen. So konnte Meyer, gemeinsam mit den Vertretern der Bank und seinem Bauleiter den ersten „Spatenstich“ für die Wohnanlage vollziehen ehe mit den Nachbarn und künftigen Bewohnern gefeiert wurde. gau

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