Arbeiter bauen den alten Steg am Lechfall ab

Maxsteg ist weg

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Während die 58 Jahre alte Brücke abgebaut wird, müssen die Fahrzeuge und Radler auf der Tiroler Straße warten.

Füssen – Nun ist er weg: Den 58 Jahre alten Maxsteg hat am Freitag ein Kran der Haslach GmbH aus seiner Verankerung am Lechfall gehoben.

Arbeiter rückten an, bauten die Bodenplatten ab, lösten die Sicherungen und montierten schließlich die Ketten des Krans. Dieser hob die 17,5 Tonnen schwere Brücke hoch und transportierte sie auf die Tiroler Straße. Die musste deshalb auch kurzzeitig gesperrt werden. 

Die neue Brücke aber „wird um einiges schwerer werden“, erklärte Martin Köpf vom zuständigen Füssener Bauamt. Zudem werde sie 90 Zentimeter höher liegen als die alte. „Grund hierfür ist eine größere Durchflussmenge in Hochwasserzeiten“, erklärte Köpf. 

Optisch werden dagegen keine großen Unterschiede zu sehen sein. Da der alte Maxsteg als Landschaftsdenkmal gilt, darf die neue Brücke nicht viel anders ausschauen. Sie wird ebenfalls in einem Stück in die Schlucht gehoben. Da so keine Schweißarbeiten vor Ort anstehen, ergeben sich auch keine Schwachstellen am Korrosionsschutz, so Köpf. 

Schwieriges Gelände 

In der Theorie kann der neue Steg komplett mit Menschen vollgestellt werden. Insgesamt 350 Personen kann er auf seinen 70 Quadratmetern tragen. „Es ist jedoch in der Praxis relativ unwahrscheinlich, dass eine so hohe Personenanzahl auf dem Steg überhaupt Platz hat“, meinte Köpf. Die größten Schwierigkeiten bereitet den Arbeitern das Gelände. 

Denn der Zugang zum Steg ist sowohl von Osten mit den Treppen als auch im Westen mit der Engstelle in Bad Faulenbach problematisch, sagte Köpf. Doch bisher liegt man im Zeitplan. „Wir sind guter Dinge“, dass der neue Steg Ende Juli eingeweiht werden kann.

kk

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