Gute Bedingungen und viel Spaß

Die Stoppuhr eingestellt und los gehts: Dicht gedrängt machen sich die Sportler auf die zehn Kilometer lange Strecke. Foto: Berndt

Schwangau – Beim diesjährigen Neuschwansteinlauf hatten Angelika Berchtold aus Weilheim sowie Meinrad Briechle aus Sonthofen über die halbe Marathonstrecke die Nase vorn. Lydia Schneider aus Weilheim und Daniel Debertin aus Karlsruhe entschieden jeweils den Zehnkilometerlauf für sich.

Über die allgemein „guten Bedingungen“ an diesem warmen, sonnigen Vormittag freuten sich aber auch viele andere der 151 Teilnehmer der zwölften Ausgabe des Neuschwansteinlaufs. Georg Groß vom SVO Germaringen war mit seinen knapp 75 Jahren einer der ältesten unter ihnen. Er stellte sich zum wiederholten Mal dem Rennen über zehn Kilometer mit Blickkontakt zu den Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau. Dabei hatte er mit einer Zeit von 43:08 Minuten sogar fast sein persönliches Ziel, „unter 43 Minuten“ zu laufen, erreicht. 

Damit ist er allerdings ein paar Minuten nach Debertin ins Ziel gekommen, der sich freute, bei seiner ersten Teilnahme am Zehnkilometer-Wettbewerb gleich das Rennen für sich entschieden zu haben. Außerdem hat er damit sein persönliches Ziel, „um die 35 Minuten“ lang unterwegs zu sein, geschafft. Wenige Augenblicke nach Überqueren der Ziellinie sagte Briechle, für den der Start in der Halbmarathondisziplin rund um den Bannwaldsee ebenso eine Premiere war, dass er den Lauf „wunderschön“ gefunden habe und deshalb im nächsten Jahr abermals daran teilnehmen möchte. Vollkommen unverkrampft und „nur so aus Spaß“ laufend, gab er seinen 84 anderen Mitstreitern um den Sieg im Rennen über rund 21.100 Meter das Nachsehen. 

„Mit Spaß“ und „nicht gequält“ zu ihrem Sieg gelaufen sei auch Berchtold, die schon mehrmals beim Neuschwansteinlauf mitgemischt, diesmal aber zum ersten Mal dabei gewonnen habe, wie sie freudig erklärte. Freude strahlte auch Organisator Hermann-Otto Velle vom TSV Schwangau aus, der in Bezug auf den Neuschwansteinlauf meinte: „Besser geht´s nicht. lex

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