Talentierten Nachwuchssportlern soll unter die Arme gegriffen werden

IFS will junge Sportler fördern

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Stellt ein neues Förderkonzept für jugendliche Sportler vor: Herbert Hiemer (rechts).

Füssen – Bevor Manfred Sailer die Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft Füssener Sportvereine (IFS) mit dem Vortag „Unterwegs im Lechquellengebirge“ nach Karin Ketterls Auffassung in „fast meditativer Stimmung“ ausklingen ließ, hatte die Vorsitzende das Sportjahr mit einem positiven Fazit Revue passieren lassen.

Dabei versprach Ketterl auch, dass die IFS „weiterhin ein Forum sowie ein zuverlässiger Partner und Ansprechpartner für die Füssener Sportvereine“ sein werde. Füssens Sportreferent Markus Gmeiner würdigte demgegenüber speziell das Engagement der Vereine mit den Worten: „Danke, dass Sie soviel für den Sport tun.“

Die von rund 15 Vertretern der 42 Sportvereine der Lechstadt besuchte Versammlung sah indes keine Neuwahlen des Vorstands vor. So ergriffen neben Ketterl und Gmeiner vor allem Kassenprüfer Werner Faltlhauser, der für die an diesem Abend abwesende Kassiererin Erika Henne den Kassenbericht vortrug, sowie Herbert Hiemer das Wort.

Nachdem Faltlhauser im Rahmen dessen unter anderem ein „kleines Minus von ungefähr 1425 Euro für 2015“ verkündet hatte, präsentierte Sportstudio-Betreiber Hiemer „ein neues Konzept, junge Sportler zu fördern und weiter zu entwickeln.“ Im Zuge dessen bat er die Vereinsvertreter, dem Sportstudio jeweils Sportler zu melden, die das Talent dazu haben, gefördert zu werden.

Erstmals war dies heuer zum Beispiel der junge Skisportler Julian Schaudeck vom Skiclub Füssen, der sich über die finanzielle Unterstützung von 650 Euro „riesig gefreut“ habe, wie Hiemer mitteilte. „Eine tolle Sache“, fand dies Vorsitzende Ketterl, die mit ihren Vorstandskollegen zusammen von der Versammlung im Laufe des Abends einstimmig entlastet wurde.

Zuschüsse der Stadt fließen weiter

Außerdem freute sie sich darüber, dass Sportreferent Gmeiner den Vereinen unverändert Zuschüsse in Höhe von 33.800 Euro seitens der Stadt Füssen in Aussicht stellte, die zu je ungefähr einem Drittel der Jugend- und der Übungsleiterförderung zugute kommen sollen. Etwa 9000 Euro seien darüber hinaus „für sonstige Zuschüsse“ gedacht, unterstrich Sportbeauftragter Markus Gmeiner.

Der städtische Sportbeauftragte berichtete außerdem über zwei Projekte, die die Stadt unterstützt habe beziehungsweise weiterhin unterstütze. Demnach sind einmal der Bau eines Fun- und Skateparks (der Kreisbote berichtete mehrfach) sowie zum zweiten eines neuen Baseballplatzes für die „Royal Bavarians“ geplant, für die die Stadt ein Grundstück gekauft habe.

Insbesondere die Errichtung des Funparks stelle „komplett eine Sache der Stadt“ dar, machte er deutlich, dass diese „sehr viele Pflichtaufgaben zu erfüllen“ habe.

lex

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