Iacob eröffnet Stadtgärtnerei

Bürgermeister Paul Iacob (v.l.) freute sich zusammen mit dem Leiter der Stadtgärtnerei Andreas Weiss, der stellvertretenden Bürgermeisterin Ursula Lax, den Stadträte Michael Wollnitza, Heinz Hipp, Herbert Dopfer, Lothar Schaffrath, Mitarbeiter Philipp Knestele und Markus Weller, stellvertretender Leiter der Gärtnerei, über die kleinen Geranien. Foto: nis

Füssen – Die Stadtgärtnerei hat Füssens Bürgermeister Paul Iacob kürzlich an ihrem neuen Standort in der Ehrwanger Straße eröffnet. Dabei wies er darauf hin, dass nun die Grundstücke am alten Standort verkauft, und neues Wohneigentum geschaffen werden kann. So fließe Geld in die Stadtkasse zurück. 

Bisher wachsen in nur einem der beiden jeweils 600 Quadratmeter großen Gewächshäusern, das in Warm- und Kalthaus unterteilt ist, Pflanzen, die ab dem kommenden Monat in Füssen, Weißensee und Hopfen in die öffentlichen Anlagen gepflanzt werden sollen. Begeistert erklärten Andreas Weiss, Leiter der Stadtgärtnerei und sein Stellvertreter Markus Weller die Vorteile der neuen Gärtnerei. Zum einen gibt es keine Glaswände und –Dächer mehr und zum anderen bieten Rolltische mehr Platz zum Ziehen von Pflanzen. Per Computer wird die Feuchtigkeit und Temperatur im Gewächshaus gesteuert: Wird die Luftfeuchtigkeit zu hoch, fahren die Seitenwände Stück für Stück runter, womit die Luftzirkulation in Gang gesetzt wird, die gleichzeitig auch die Temperatur mit regelt. Auch die unter dem Dach angebrachten Jalousien, schließen oder öffnen sich automatisch. 

Noch ein Vorteil der neuen Bauweise: Die Folien lassen im Gegensatz zu Glas die UV-Strahlen durch, wodurch schon die kleinsten Pflanzen an die Sonne gewöhnt werden und so weniger Gefahr laufen nach dem Auspflanzen im Sommer zu verbrennen. Um nicht teures Trinkwasser zur Wässerung nutzen zu müssen, wurde eine Zisterne gebaut, und zur Beheizung der Stadtgärtnerei eine kostengünstige Erdgasleitung gelegt. Auch die unmittelbare Nachbarschaft zum Wertstoffhof spart den Gärtnern lange Wege zur Entsorgung der ausgeputzten Bäume und Sträucher. Die Stadtgärtner, die im Winter zum Winterdienst dem Bauhof unterstehen, hoffen nun, dass ihre Arbeit in der neuen Gärtnerei so klappt, wie sie es sich vorstellen. Kurze Wege zum Beladen der Lastwagen, die zwischen beide Gewächshäuser fahren, dürften die Ladezeiten verkürzen. 

Auch die Bewässerung und das Ausschneiden der ausgesetzten Pflanzen in Füssen ist für das Team der Stadtgärtnerei an sieben Tagen in der Woche selbstverständlich. Sollte in den Gewächshäusern die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit nicht stimmen, so hat Andreas Weiss seinen Piepser dabei, für den Fall, dass der Computer ruft.jl

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