Stadtrat zögert vor teurem Ökostrom

Mal schauen, ob wir uns das leisten wollen: So lautet das Fazit aus der Diskussion über einen Antrag von Petra Schwartz (Grüne) am Dienstag im Stadtrat. Sie hatte unter anderem gefordert, die Stadt solle ihre Gebäude mit reinem Ökostrom betreiben. Das kostet aber mehr.

Eine der Ideen von Schwartz war es, die städtischen Gebäude komplett mit Ökostrom zu betreiben. Die Füssener Liegenschaften bekommen ihren Strom vom EWR, das ohnehin zu 68 Prozent Ökostrom liefere, wie Michael Zobel vom E-Werk erläuterte. Jeder Kunde könne auf 100 Prozent umsteigen, was aber mehr koste, 400 bis 500 nehmen dies bereits in Anspruch. 17.700 Euro mehr im Jahr würde es die Stadt Füssen kosten. Gegen Klaus Zettlmeier (CSU) bekannte sich der Rat weiterhin zum Energie sparen, verwies die Entscheidung über den Umstieg auf Ökostrom aber auf die Haushaltsberatungen. Von der Idee, Straßenlampen einzuführen, die sich erst einschalten, wenn ein Bewegungsmelder Fahrzeuge und Fußgänger entdeckt, riet EWR-Vertreter Helmut Petermann ab. Zu unausgereift und teuer sei die Technik.

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