Stracke gibt Rückblick und Ausblick

Stephan Stracke. Foto: Archiv

Deutschland geht es gut und das ist der Verdienst der schwarz-gelben Bundesregierung – zumindest aus der Sicht des Ostallgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke. Der CSU-Politiker gab kürzlich in Füssen einen politischen Jahresrückblick und lobte dabei die Arbeit der Koalition aus Union und FDP. Auf lokaler Ebene versprach er unter anderem, sich für eine B16/B17-Umfahrung bei Füssen einzusetzen und zu prüfen, wie sich der Wegfall der Bundeswehr-Planstellen in der Lechstadt auffangen lässt.

„Deutschland steht gut da“, erklärte Stracke bei seinem Jahresrückblick vor Pressevertretern in Füssen. „Wir haben so viele sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze wie noch nie“, gab er an. Die derzeitige Euro-Krise sei ja in Wahrheit eine Staatsschuldenkrise, für die die SPD die Verantwortung trage. Schließlich sei es damals die rot-grüne Bundesregierung gewesen, die die Maastricht-Verträge aufgeweicht und für die Aufnahme Griechenlands in die Europäische Union gestimmt habe. Die Union sei seinerzeit dagegen gewesen. Positiv lautete auch sein Fazit in Sachen Gesundheitspolitik – dem entsprechenden Bundestagsausschuss gehört Stracke an. „Wir haben die Krankenversicherung auf solides Fundament gestellt und das Preismonopol der Pharmaindustrie gebrochen“, erklärte er. In Bezug auf die zu schließenden Bundeswehrstandorte im Allgäu habe Verteidigungsminister Thomas De Maizière in einem Gespräch nochmals bekräftigt, „der Sack ist zu“. Der Chef der Bayerischen Staatskanzlei, Thomas Kreuzer, hatte jedoch jüngst in Füssen die Idee geäußert, Teile des Dienstleistungszentrums, das von Kaufbeuren nach Landsberg wandern soll, in Füssen anzusiedeln. Diesen Vorschlag „muss man prüfen“, so Stracke, „ich halte viel davon, dass wir ein entsprechendes Gespräch führen“. Auf dem Weg zu einer Umfahrung B16/B17, gelte es weiterhin „klar zu machen“, dass wir das wollen“. Die Verkehrsströme zu messen könne hilfreich sein. Die diesjährigen Mittel für die Verlegung der Bundesstraße bei Pfronten-Kappel stehen zudem bereit, verkündete er, die Straße könne also fertiggestellt werden.

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