Partnerschaft verlängert

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Vertragsunterzeichnung in der Hüttenstube: Andreas Rist (v.l.), Christoph Hilz, Paul Iacob,  Kaus Schmitzer, Oliver Ottow und Martin Müller.

Musau/Füssen – Auf der Füssener Hütte trafen sich jetzt Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) und Hauptamtsleiter Andreas Rist mit den Geschäftsführern der Elektrizitätswerke Reutte und Erdgas Allgäu Ost, um die Unterzeichnung von Verträgen in ein besonderes Licht zu rücken.

Schauplatz war die Füssener Hütte, wo in alpinem Ambiente Vertreter von hüben und drüben sich die Fortsetzung der Zusammenarbeit für weitere zwei Jahrzehnte bei Gasversorgung und Straßenbeleuchtung schriftlich zusagten. Die schon über 100 Jahre andauernden Geschäftsbeziehungen zwischen der Stadt und dem Reuttener Energieversorger bekamen dadurch einen weiteren, positiven Anstrich. Bürgermeister Iacob und Hauptamtsleiter Rist, die Geschäftsführer Christoph Hilz und Klaus Schmitzer vom Elektrizitätswerk Reutte (EWR) und die Geschäftsführer der Erdgas Allgäu Ost (EAO) Martin Müller und Oliver Ottow saßen sich in der Hüttenstube gegenüber und beschworen unisono die funktionierende lange Kooperation. „Die Straßenbeleuchtung von Füssen war vor mehr als einem Jahrhundert sozusagen unser erstes Auslandsengagement“, meinte Klaus Schmitzer und wies auch auf die Kostenbeteiligung an der aktuellen Erneuerung der Straßenbeleuchtung durch seine Unternehmen hin. Mit dem fortschreitenden Ausbau und der Umrüstung der Beleuchtung auf LED sei man in Füssen auf einem guten Weg, was sich auch auf der Kostenseite deutlich niederzuschlagen beginne, meinten die Fachleute. Sie verwiesen auf eine Kostenreduktion von beinahe auf die Hälfte im vergangenen Abrechnungszeitraum. Von einer Erfolgsgeschichte sprach man im Zusammenhang mit der Erdgasversorgung im Gebiet. Eine Energiewende ohne Gas zu erreichen sei nicht realistisch, der Ausbau des Netzes sei unabdingbar und zukunftsträchtig, so die Versammelten. Vor allem mit Blick auf den Transport anderer Medien in den immer weiter auszubauenden Rohrsträngen sei Zukunftstechnologie. Der in dieser Richtung abgeschlossene Konzessionsvertrag sei auch finanziell für die Stadt ein Vorteil. Die Tilgung der Vorfinanzierung ginge dadurch rascher von statten, die Einnahmen ermöglichten einen weiteren Investitionsschub. Auch die Versorgung des österreichischen Gebietes durch die Erdgasversorgung Außerfern (EVA) sei ständig im Wachsen, das Netz im Tiroler Versorgungsgebiet vergrößere sich zufriedenstellend. Gute Beziehungen Von allen Partnern wurden die Vertragswerke als eine Fortschreibung der guten Beziehungen gedeutet, die für alle Beteiligten Vorteile bringe. Die Verhandlungen seien auf Augenhöhe geführt worden. Dass sie dann auf einer ungewöhnlichen Seehöhe von 1550 Metern unterzeichnet wurden, unterstrich nur noch die beiderseitigen langjährigen Bemühungen um ein gutes Miteinander. Auf Augen- und Seehöhe wurde dann schließlich bei zünftiger Brotzeit in Erinnerungen geschwelgt bis man sich wieder in normale Arbeitshöhen im Tal aufmachte.

Hans Nikolussi

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