Das Hotel Hirsch und der Bauträger des Theresienhofs einigen sich

Füssen – Der Streit zwischen dem Hotel Hirsch und der Firma Geiger, dem Bauträger des entstehenden Einkaufszentrums Theresienhof, scheint erledigt zu sein. Sie haben laut dem Rechtsanwalt der Hotelinhaber, Matthias Stiegler, vor dem Münchener Verwaltungsgericht einem Vergleich zugestimmt.

Das Verwaltungsgericht hatte das Anliegen der Hotelbetreiber für berechtigt erachtet und einen Vergleich vorgeschlagen, dem alle Beteiligten nun zugestimmt haben. Die Hotelbetreiber hatten die Großbaustelle in unmittelbarer Nachbarschaft als geschäftsschädigenden Eingriff in ihren Beherbergungsbetrieb angesehen (der KREISBOTE berichtete). Nach diversen Gutachten zu den zu erwartenden Immissionen sei es nun den Anwälten des Hotels, darunter Matthias Stiegler, gelungen eine umfassende Vereinbarung auch unter Beteiligung der Stadt Füssen zu erzielen. Demnach soll sich mit der Eröffnung des Einkaufszentrums der Verkehr in der Schulhausstraße, die Hotel und Einkaufzentrum trennt, auf Anwohner, Lieferverkehr und Radfahrer beschränken. Die Firma Geiger habe zugesagt, während der Bauzeit die Richtwerte der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm möglichst einzuhalten. Des Weiteren wurde sichergestellt, dass das Hotel durch die Anlagen und technischen Einrichtungen des Theresienhofes auch nach der Fertigstellung vor nächtlichen Ruhestörungen geschützt ist, so Rechtsanwalt Matthias Stiegler. kb

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