"Das ist nicht mehr zu toppen"

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Mit wetterfester Kleidung starten 444 Wanderer, angeführt von Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier (v.r.), Landrat Johann Fleschhut, der Schauspielerin Michaela May, Bürgermeister Paul Iacob, Stadträtin Ilona Deckwerth und dem Landtagsabgeordneten Dr. Paul Wengert in die „24-Stunden-Bayern“. Foto: nis

Füssen – Das Wanderevent „24 Stunden von Bayern" ging am Sonntagmorgen Punkt acht Uhr zu Ende. 24 Stunden zuvor hatten die Füssener Böllerschützen den Startschuss gegeben. Angeführt unter anderem von Schauspielerin Michaela May startete das 444 Mann starke Feld  in die 24-Stunden-Allgäu-Tour.

Die Route führte durch die Füssener Innenstadt, am Lech vorbei über den Alpenrosenweg nach Schloss Hohenschwangau und Neuschwan- stein, über den Schutzengelweg zum in Wolken verhüllten Tegelberg, der wahlweise per Pedes oder Gondel erklommen wurde. Von dort ging es durch die Pöllatschlucht am Alpsee vorbei, durch das Walderlebniszentrum, über den neuen Baumkronenweg am Lechfall zurück nach Füssen. Gegen 20 Uhr brachten zwei Forggensee-Schiffe die Wanderer ans andere Ufer des Forggensees nach Dietringen, von wo aus die Nachtroute über Roßhaupten, Zwieselberg, Hopfen, Hopferau zurück zum Startpunkt am Wandermarktplatz in Füssen begann. Zwei Zusatzrouten konnten zwischen der Tages und der Nachtroute gegangen werden: Die Fitness und die Vital-Route. Die eine verlief 13,5 km durch das Faulenbacher „Tal der Sinne“ zum Alat- und Weißensee, über den Hahnenkopf- und Kobelweg über das Hohe Schloss in die Füssener Altstadt. Die andere, verkürzte Strecke – 7,9 km – zweigte nach der Hälfte des Faulenbacher Tals hinauf zum Kobel ab, dann über den Kobelweg und den Baumgarten zum Hohen Schloss nach Füssen. Die ersten Wanderer erreichten das Ziel gegen fünf Uhr am Sonntagmorgen. Gestärkt mit einem Weißwurst-Frühstück warteten sie auf den Schlusssatz der 24 Stunden und die Verlosung der Sachpreise. Jeder Teilnehmer hatte mit dem Startgeld von 150 Euro an der Verlosung teilgenommen. Stefan Fredlmeier, Füssens Tourismus-Chef, erklärte die „24 Stunden von Bayern 2013“ exakt nach 24 Stunden für beendet. Dank seines Teams, allen voran Jessy Flisar und Katja Kalbantner, habe er die 70 Kilometer lange Strecke mitgehen können. Es sei ein Erlebnis gewesen. Alles – Verpflegung, Shuttle-Verkehr und vieles mehr – habe bestens geklappt. Das sei auch der Bergwacht, der Feuerwehr, dem THW und all denen, die seit einem dreiviertel Jahr an der Organisation dieses Events gearbeitet hätten, inklusive der Sponsoren, zu verdanken. Auch der Bayern Tourismus Marketing GmbH dankte er dafür, die diesjährige Bayern-Route ins südliche Allgäu gegeben zu haben. Die Teilnehmer aus sechs Ländern der 24-Stunden-Wanderung seien zwar erschöpft, aber glücklich, begeistert und zufrieden, nicht zuletzt, weil die Allgäuer herzlich, freundlich und mit „Herzblut“ beim Event dabei gewesen seien. Und das Wetter spielte mit: Gegen 14 Uhr hatte der Himmel aufgerissen, beim Start in die Nacht habe die Sonne die Berge orange-rot zum Glühen gebracht, erinnerte sich Fredlmeier und gleichzeitig war der Vollmond aufgegangen. Sie hätten in der Nacht ihre Lampen kaum gebraucht, der Mond habe ihnen geleuchtet, die Wiesen in märchenhaftes Weiß getaucht – „Das ist nicht mehr zu toppen,“ urteilte der Tourismusdirektor.Füssen – Das Wanderevent „24 Stunden von Bayern“ - dieses Jahr im Allgäu - ging am Sonntagmorgen Punkt acht Uhr zu Ende. Auf die Minute vierundzwanzig Stunden zuvor hatten die Füssener Böllerschützen den Startschuss am Wandermarktplatz am Weidacher Sportplatz gegeben. Angeführt von Landrat Johann Fleschhut, Füssens Bürgermeister Paul Iacob und der Schauspielerin Michaela May startete das 444 Mann starke Feld bei heftigem Regen in die 24-Stunden-Allgäu-Tour.

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